Ueli Kestenholz ist am Sonntag bei einem Lawinenunglück im Wallis ums Leben gekommen. Der Snowboarder und Extremsportler wurde nur 50 Jahre alt.
Wie die «Berner Zeitung» schreibt, ist der bekannte ehemalige Snowboard-Profi und Extremsportler Ueli Kestenholz am Sonntag bei einem Lawinenunglück verstorben.
Wie die Kantonspolizei Wallis informiert, ereignete sich am Sonntag, 11. Januar, gegen 12.15 Uhr ein Lawinenunglück in den Walliser Bergen. Demnach waren ein Snowboarder und ein Skifahrer an der Ostseite des «Hockuchriz» unterwegs und fuhren in Richtung «Schreja».
«Auf rund 2400 Metern Höhe löste sich aus unbekannten Gründen eine Lawine und riss den Snowboarder mit», heisst es in der Mitteilung. Während sich der Skifahrer in Sicherheit bringen konnte, wurde der Snowboarder von den Schneemassen verschüttet.
Der 50-jährige Mann wurde schliesslich von seinen Kameraden sowie von Einsatzkräften der kantonalen Walliser Rettungsorganisation geborgen. Auch drei Helikopter der Air Zermatt waren im Einsatz. Der Verletzte wurde zunächst mit dem Helikopter ins Spital Visp geflogen und anschliessend ins Spital Sitten verlegt. Dort erlag er seinen Verletzungen.
Wie die «Berner Zeitung» aus dem Umfeld des Mannes erfahren hat, handelt es sich beim Todesopfer um Ueli Kestenholz.
Kestenholz feierte grosse Erfolge
Kestenholz hat als Snowboarder grosse Erfolge gefeiert. Bei den Olympischen Spielen in Nagano (1998) holte er im Riesenslalom Bronze. Bei den X-Games 2003 und 2004 gewann er jeweils Gold im Snowboardcross. In seiner Karriere hat er 14 Weltcupsiege gefeiert. Später hat er als Extremsportler für Schlagzeilen gesorgt. Auf seinem Instagram-Kanal postete Kestenholz immer wieder spektakuläre Videos.