Das sollten Comparis-Nutzer jetzt tun

Von Dirk Jacquemien

15.7.2021

Comparis wurde Opfer von Hacker*innen.
Comparis wurde Opfer von Hacker*innen.
Keystone

Das Vergleichsportal Comparis wurde Opfer eines Ransomware-Angriffes, bei dem auch Kundendaten entwendet wurden. Das solltest du jetzt tun, wenn du betroffen bist.

Von Dirk Jacquemien

15.7.2021

Vergangene Woche wurde das Schweizer Vergleichsportal Comparis Opfer eines Ransomware-Angriffes. Jetzt hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass die Cyberkriminellen bei ihrer Attacke auch Kundendaten erbeutet haben.

Betroffene Nutzer*innen seien bereits per E-Mail persönlich informiert worden. Es seien «kundenbezogene Daten von Comparis-Accounts sowie Daten von Schwestergesellschaften von Comparis» entwendet worden, heisst es etwa vonseiten Comparis'. Im E-Mail an die Kund*innen nennt Comparis E-Mail-Adressen als ein Beispiel für gestohlene Daten.

Das Mail von Comparis an seine Kund*innen.
Das E-Mail von Comparis an seine Kund*innen.
Comparis

Das Passwort ändern

Was also ist zu tun? Comparis empfiehlt, dass auf der Plattform benutzte Passwort zu ändern. Das sollte in der Tat dringend erledigt werden. Einloggen kannst du dich hier.

Hast du das bei Comparis hinterlegte Passwort auch bei anderen Internet-Diensten verwendet — was generell eine schlechte Idee ist, da Passwörter nicht rezykliert werden sollten — muss es natürlich auch dort geändert werden.



Noch stärker auf Phishing achten

Je mehr persönliche Informationen Cyberkriminelle über potenzielle Opfer haben, desto zielgerichteter können sie ihre Phishing-Angriffe ausführen. Daher solltest du in nächster Zeit besonders vorsichtig sein bei Kontaktaufnahmen, sowohl per E-Mail als auch per Telefon oder SMS.

Dank der erbeuteten Informationen könnte ein Phishing-Versuch nämlich deutlich raffinierter daherkommen und wenig mit massenhaft versendeten Phishing-Mails, die in der Regel leicht als solche erkennbar sind, gemein haben.