Windows 11 erschwert Browser-Wechsel

dj

19.8.2021

Windows 11 ist scheinbar zu hungrig.
Windows soll diesen Herbst erscheinen.
Microsoft

Microsoft fällt in alte Verhaltensmuster zurück, die Uni Liechtenstein wird Ransomware-Opfer und Netflix-Mitarbeiter stehen vor Gericht. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

dj

19.8.2021

Bei Windows 11 könnte es schwerer werden, den Standard-Browser des Betriebssystems zu wechseln. Wie «The Verge» berichtet, werden Nutzer*innen der Vorabversion von Windows 11 — das diesen Herbst erscheinen soll — nur beim erstmaligen Starten eines neuen Browsers gefragt, ob dieser zum neuen Standard werden soll. Vergisst man dabei einen kleinen Haken zu setzen, ist eine spätere Änderung nur sehr umständlichen in versteckten Menüs möglich.

Ein Wechsel weg vom Microsoft-Browser Edge ist damit ungleich schwieriger als noch bei Windows 10. Die Macher der Konkurrenten Firefox und Opera beschwerten sich daher auch schon über die ihnen in den Weg gelegten Steine. Microsoft muss hier aufpassen, denn die Bevorzugung des Internet Explorers gegenüber anderen Browsern war einer der Hauptgründe, warum US-Kartellbehörden Ende der 1990er gegen den Tech-Giganten vorgingen.

Ransomware-Angriff auf Uni Liechtenstein

Die Universität Liechtenstein ist Opfer eines Ransomware-Angriffes geworden. Betroffen sei quasi das gesamte Netzwerk der Universität, derzeit ist nur eine Platzhalter-Website abrufbar. Es soll sich um die Ransomware Pysa handeln, so der Rektor zu «Inside-IT». Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass bei dem Angriff auch Daten gestohlen wurden. Eine Lösegeldforderung sei bisher nicht eingegangen.

Netflix-Mitarbeitende wegen Insider-Handel vor Gericht

Drei ehemalige Netflix-Mitarbeitende wurden wegen Insider-Handel angeklagt. Wie ihnen die Börsenaufsicht  SEC vorwirft, haben sie 2016 und 2017 Abonnenten-Zahlen vor deren Veröffentlichung an Verwandte und Freunde weitergegeben. Durch Aktienoptionen wurde so ein Gewinn von drei Millionen Dollar gemacht.

Alibaba-Aktie fällt auf Rekordtief

Die Aktie des chinesischen Tech-Giganten Alibaba ist an der Hongkonger Börse auf ein Rekordtief gefallen, meldet «Bloomberg». Mit 165 Hongkong-Dollar war die Aktie so wenig wert wie noch nie seit dem Börsengang. Grund sind Repressalien der chinesischen Regierung, die in den letzten Monaten gegen zahlreiche mächtige Tech-Unternehmen aus unterschiedlichsten Gründen hart vorgeht. Die Motivation der Regierung ist dabei nicht ganz klar.