Zielscheibe der Corona-Skeptiker

Sandro Brotz will juristisch gegen Hasskommentare vorgehen

Von Carlotta Henggeler

22.3.2021

Sandro Brotz
Moderator Arena
2019

Copyright: SRF/Oscar Alessio
Hat mit seinem Tweet für Wirbel gesorgt: SRF-Journalist Sandro Brotz. 
SRF/Oscar Alessio

Nachdem «Arena»-Moderator Sandro Brotz via Twitter die Anti-Corona-Demo kritisierte, schlug ihm viel virtueller Hass entgegen. Jetzt prüft der SRF-Journalist juristische Schritte.

Von Carlotta Henggeler

22.3.2021

Am Wochenende wandte sich Sandro Brotz via Social Media an die Teilnehmer*innen der Anti-Corona-Demo – und entfachte damit ein Feuer des Unmuts: «Jene, die gegen #Corona-Massnahmen demonstrieren, sind dieselben, die nicht dagegen demonstrieren müssten, wenn sie die Massnahmen konsequent einhielten. Aber das ist dann wohl zu hoch für Flat Earther. #justsaying»

Darauf erhielt er zig Hass-Nachrichten: Brotz mache Staatspropaganda, sei ein Prolet, der gekauft sei – und der sich lieber mal mit den Fakten auseinandersetzen solle.

Ein Beispiel der Hasskommentare, die Sandro Brotz via Twitter erhalten hat.
Twitter/Sandro Brotz

Das liess Brotz nicht unkommentiert und postete daraufhin ein Best-of der «Fanpost» unter dem Hashtag #Hass im Netz. 

Jetzt will er einen Schritt weitergehen, die Hasskommentare nicht einfach so hinnehmen: «Wir werden das juristisch prüfen», schreibt er via Twitter.