SRF-Debakel

Neue Pannen-Studios sollen Gebührenzahler 400'000 CHF pro Monat kosten

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4.2.2021

Das SRF-Gebäude
Studio Zürich Leutschenbach
Studios und Hochhaus
2020. 
Das SRF-Gebäude Studio Zürich Leutschenbach Studios und Hochhaus 2020. 
SRF/Oscar Alessio

Die neuen TV-Studios von SRF sind wahre Pannen-Studios und verschlingen pro Monat ein Vermögen. Mitarbeiter werfen SRF vor: Die Technik-Blamage koste viele Jobs und diverse Formate seien auch deshalb gestrichen worden. 

Im Mittelpunkt des Dramas steht die Inbetriebnahme der Fernsehstudios im neuen News- und Sportcenter in Zürich-Seebach. Geplant war der Start für 2019. Aber bis heute ist das nicht passiert. Der Grund? Noch immer reiht sich Technikpanne an Technikpanne, rund 30 Spezialisten seien damit beschäftigt, wie «Watson» schreibt. Eine wahre Geldvernichtungs-Maschine, die die Gebührenzahler 400'000 Franken pro Monat kostet.

Offener Brief an die Geschäftsleitung

Letzten Dezember richteten sich 466 SRF-Angestellte – also ein Fünftel der Belegschaft  – mit einem offenen Brief an die Geschäftsleitung. Ihre Forderung: Dringend mehr Transparenz und ehrliche Kommunikation. 

Konkret: Ob es stimme, dass wegen der verspäteten Inbetriebnahme der neuen TV-Studios des News- und Sportcenters monatlich 400'000 Franken flöten gingen. Ergo: Dieses Problem sei direkt für die Sparmassnahmen inklusive Personalabbau (rund 2000 Stellen an der Zahl) und dem Aus verschiedener SRF-Formate verantwortlich. 

Die Leutschenbach-Mitarbeiter werfen der SRF-Geschäftsleitung vor, man habe auf die offenen Fragen mit leeren Management-Floskeln und nichtssagendem Blabla geantwortet.

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