Wie misst man seine Ringgrösse richtig?

sis

14.9.2019 - 00:00

Je nach Ringform und Breite variiert das Tragegefühl. Auch ist beim Messen zu beachten, dass die Ringgrössen an der rechten und linken Hand unterschiedlich sein können.
Bild: Getty Images

Schuhgrösse? Kennen wir aus dem Effeff. Konfektionsgrösse? Nun gut, die variiert hier und da mal. Aber wer kennt eigentlich seine Ringgrösse? Und ähm, wie misst man die überhaupt? Wir klären auf.

Oftmals versichern wir ja, dass es nicht so ist, aber in einigen Lebenslagen kommt es nunmal wirklich auf die Grösse an. Ganz ruhig – wir sprechen vom Ringkauf.

Der ist live und direkt vor Ort im Laden natürlich unkompliziert. Da probieren wir uns einfach so lange durchs Sortiment, bis einer sitzt und gefällt.

Entdecken wir das Schmuckstück unserer Begierde online, haben wir allerdings den Salat: Welche Grösse brauchen wir denn?! Keine Ahnung? Aufgepasst!

1. Messen am Ring

Wer gerade einen Ring zur Hand hat, der wie angegossen passt, orientiert sich natürlich am besten an dem. Alles, was Frau jetzt noch braucht, ist ein Lineal oder Massband und einen Taschenrechner. Letzteren haben wir dank Smartphone heutzutage zum Glück alle 24/7 dabei.

Mit dem Lineal oder Massband misst man den Durchmesser des Rings in Millimeter und – Achtung, jetzt wirds ein mini-bisschen kompliziert – multipliziert die Zahl mit 3,14. Das Ergebnis ergibt die Ringgrösse.

Zum Beispiel: Durchmesser 17,2 mm × 3,14 = Ringgrösse 54



2. Messen am Finger

Sie haben keinen passenden Ring für den Finger zur Hand, auf dem das neue Stück prangen soll? Null Problemo. Suchen Sie sich ein Stückchen Schnur oder einen Streifen Papier, legen Sie das Massband parat und los gehts:

Die Schnur oder der Papierstreifen wird um die entsprechende Fingerwurzel gewickelt, der Punkt markiert, an dem beide Enden aufeinandertreffen, um anschliessend so den Umfang des Fingers in Millimeter auszumessen. Das wars schon! Denn: Umfang = Ringgrösse.

Zum Beispiel: Umfang 55 mm = Ringgrösse 55

3. Das gilt es zu beachten

Den Finger am besten abends und bei Zimmertemperatur messen. Und ganz wichtig: Jeden Finger individuell ausmessen, schliesslich sind unsere rechte und linke Hand nicht komplett identisch.

Ein Tipp: Schwankt der errechnete Wert zwischen zwei Ringgrössen, sollte man sich für die grössere entscheiden.

Dieser Text erschien zuerst in der «SI Style».

Die Bilder des Tages
Zurück zur Startseite