Swiss-Flug nach Chicago von Pech und Pannen verfolgt

sob

10.7.2020 - 05:15

Ein Airbus A330 der Swiss muss auf seinem Weg von Zürich nach Chicago wegen eines geplatzten Vorderreifens umkehren. (Archivbild)
Keystone

Der Swiss-Flug von Zürich nach Chicago vom Donnerstag kommt nur bis Schottland. Dann muss umdrehen. Zuerst hiess es, wegen Corona sei die Landeerlaubnis in den USA entzogen worden. Am Ende war es aber ein geplatzter Reifen.

Der Airbus A330 der Swiss startet am Donnerstag um 14 Uhr in Zürich. Ziel ist die US-Metropole Chicago. Schon über Holland kommt es offenbar zu Problemen. Dennoch fliegt die Maschine nach ein paar Schlaufen weiter bis Schottland. Über dem Atlantik dreht dann Flug LX8 um, zurück nach Zürich.

Über die Gründe der Umkehr herrschte erst einmal Unklarheit. Zuerst teilte die Swiss auf Anfrage von «Blick» mit, dass dem Flugzeug in den USA die Landeerlaubnis wegen Corona entzogen wurde, wie die Zeitung schreibt. Offenbar eine Informationspanne.



Wenig später hiess es: «Die Rückkehr nach Zürich hat einen technischen Hintergrund.» Die Piloten hätten den Verdacht, dass ein Reifen des Airbus beschädigt ist und seien deshalb umgekehrt, sagt Swiss-Sprecherin Karin Müller laut Online-Zeitung «Watson».

Kurz nach 18 Uhr war der Airbus wieder über Schweizer Boden und drehte Warteschlaufen bis nach Neuenburg, Bern und Luzern, bevor er um 20 Uhr sicher in Zürich landete – mit einem geplatzten Vorderreifen. Die Passagieren konnten später mit einer anderen Maschine nach Chicago fliegen, mit rund acht Stunden Verspätung.

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