Waldbrand im Tessin – absolutes Feuerverbot in der Silvesternacht

gusi

31.12.2018

In den Südtälern der Schweiz herrscht wegen der Trockenheit eine angespannte Lage in den Wäldern. In Riazzino TI ist bereits ein erster Brand ausgebrochen. Löschhelikopter sind im Einsatz. 
Bild: Twitter

Die Behörden haben für die Südtäler der Schweiz ein absolutes Feuerverbot ausgesprochen. Feuerwerke dürfen in der Silvesternacht nicht gezündet werden. Wegen der Trockenheit herrscht akute Waldbrandgefahr.

Die Gefahrenkarte des Bundesamtes für Umwelt zeigt es deutlich: In den Kantonen Tessin und Graubünden herrscht ab sofort ein absolutes Feuerverbot im Freien. Die Kantone und der Bund haben die Lage im Laufe des Tages neu beurteilt und die Karte kurz nach Mittag entsprechend angepasst.

Für die Silvesternacht gilt deshalb in den betroffenen Gebieten ein Verbot für das Zünden von Feuerwerkskörpern im Freien. Die Situation hatte sich in den letzten Tagen wegen der anhaltenden Trockenheit zugespitzt. Tatsächlich kam es am Montag in Riazzino, 22 Kilometer nördlich von Locarno, zu einem ersten Waldbrand. Mehrere Löschhelikopter waren im Einsatz. 

Striktes Feuerverbot in den Südtälern. Das zeigt die Gefahrenkarte des Bundesamtes für Umwelt, Stand 31.12.2018 um 12.52 Uhr.
Bundesamt für Umwelt

Wer im Wald trotz Feuerverbot zeuselt, für den kann es teuer werden. Die Behörden, aber auch Förster, Polizei und Feuerwehr halten derzeit die Augen offen. Bei Verstössen droht eine saftige Busse bis 20'000 Franken.

Das Feuerverbot gilt übrigens auch für fest eingerichtete Feuerstellen. Auch diese dürfen in den betroffenen Gebieten derzeit nicht benutzt werden.

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