LuftverkehrDie Swiss streicht Flüge nach Paris und Nizza wegen Lotsenstreik
tl
24.4.2024 - 13:19
Aus Sicherheitsgründen fliegt die Swiss vorerst nicht nach Israel. (Symbolbild)
sda
Wegen des Fluglotsenstreiks in Frankreich streicht die Swiss am Donnerstag je zwei Flüge ab Zürich nach Paris und Nizza sowie die Rückflüge nach Zürich. Genf wird von Swiss dagegen ohne Einschränkungen bedient, während Basel ohnehin keine Swiss-Destination ist.
Keystone-SDA, tl
24.04.2024, 13:19
24.04.2024, 13:27
SDA
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Der Fluglotsenstreik in Frankreich hat Auswirkungen in der Schweiz.
Die Fluggesellschaft Swiss streicht am Donnerstag Flüge ab Zürich nach Paris und Nizza.
Die französische Fluglotsengewerkschaft SNCTA rechnet mit einer «Rekordmobilisierung».
Von den insgesamt acht Annullationen ab Zürich sowie aus Frankreich zurück sind rund 900 Passagiere betroffen, wie die Fluggesellschaft Swiss am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.
Nach dem Scheitern von Verhandlungen am Montagabend drohen in Frankreich am Donnerstag zahlreiche Flugausfälle und Verspätungen. Die grösste französische Fluglotsengewerkschaft SNCTA rechnet mit einer «Rekordmobilisierung». «Wir betrachten die Verhandlungen mit der Generaldirektion der Zivilluftfahrt (DGAC) als gescheitert», sagte ein Gewerkschaftsvertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP.
Die SNCTA und andere Fluglotsen-Gewerkschaften hatten zum Streik aufgerufen, um gegen Pläne zur Neugestaltung der Flugsicherung in Frankreich zu protestieren. Mit der Reform soll auf den erwarteten Anstieg des Flugverkehrs reagiert werden.
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump
Washington, 12.01.2026: Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank eskaliert. Jerome Powell weist strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve zurück.
Powell soll im Zusammenhang mit der mehrjährigen Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington vor dem Senat Falschaussagen gemacht haben, so der Vorwurf.
Der Fed-Chef sieht darin allerdings nur einen Vorwand:
O-Ton Jerome Powell, Chef der US-Notenbank
«Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann – oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird.»
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren wirft Trump eine «korrupte Übernahme» der Zentralbank vor. Warum Trumps Justizministerium ausgerechnet jetzt gegen Powell vorgeht, ist unklar. Dessen Amtszeit endet ohnehin im Mai. Trump will noch im Januar seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge auf dem Chefposten der Federal Reserve bekanntgeben.
12.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump