FernsehenNetflix gewinnt mehr als neun Millionen Abonnenten hinzu
SDA
19.4.2024 - 03:20
Netflix wächst weiter rasant und hat im vergangenen Quartal die Erwartung der Wall Street klar übertroffen. Der Videostreaming-Marktführer gewann im vergangenen Quartal 9,33 Millionen Abonnenten hinzu. (Archivbild)
Keystone
Netflix wächst weiter rasant und hat im vergangenen Quartal die Erwartung der Wall Street klar übertroffen. Der Videostreaming-Marktführer gewann im vergangenen Quartal 9,33 Millionen Abonnenten hinzu.
Keystone-SDA
19.04.2024, 03:20
SDA
Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Zuwachs um rund 4,9 Millionen Kunden gerechnet. Getragen vom starken Nutzerwachstum lag Netflix auch bei Umsatz und Gewinn über den Prognosen.
Netflix hat nun weltweit 269,6 Millionen zahlende Kunden. Der Aufwärtstrend wurde im vergangenen Jahr unter anderem durch das Vorgehen gegen das Teilen von Passwörtern über einen Haushalt hinaus ausgelöst. Zugleich will der Dienst vom kommenden Jahr an nicht mehr jedes Quartal über die aktuelle Nutzerzahl informieren. Das war für Marktbeobachter bisher ein wichtiger Gradmesser für den Wettbewerb mit Disney und anderen Streaming-Anbietern. Die Netflix-Aktie gab im nachbörslichen Handel am Donnerstag zeitweise um rund vier Prozent nach.
Netflix signalisierte unterdessen, dass das Wachstum weitergehen werde. Für das laufende Quartal stellte der Dienst im Jahresvergleich ein Umsatzplus von rund 16 Prozent in Aussicht. Im vergangenen Vierteljahr stiegen die Erlöse demnach im Jahresvergleich um rund 15 Prozent auf 9,37 Milliarden Dollar. Der Quartalsgewinn sprang von 1,3 Milliarden Dollar vor einem Jahr auf 2,33 Milliarden Dollar hoch.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik