Stadt Bern unterstützt Sportvereine bei Gewaltprävention

SDA

1.9.2020 - 10:19

Beispielsweise im Fussballtraining der Junioren sollen Trainer gegen Radikalisierungstendenzen vorgehen können. (Archivbild)
Source: KEYSTONE/GAETAN BALLY

«Bärestarch»: So heisst ein neues Angebot der Fachstelle Radikalisierung und Gewaltprävention der Stadt Bern. Es soll Radikalisierung und Gewalt mit Hilfe der Sportvereine der Stadt Bern verhindern.

Wie Berns Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie am Dienstag mitteilte, sind Trainerinnen und Trainer für Jugendliche oft wichtige Bezugspersonen und Vorbilder. Wenn es in Vereinen zu Grenzüberschreitungen, Übergriffen oder Gewalt kommen sollte, leistet die Fachstelle den Trainerinnen und Trainern Unterstützung.

Kostenlos können sich Stadtberner Vereine im Rahmen der Bärestarch-Aktion von Fachleuten für den Umgang mit schwierigen Situationen schulen und sich sensibilisieren lassen. Dies, damit sie problematische Entwicklungen wahrnehmen und Gegensteuer geben können.

Das Projekt wird im Rahmen des Nationalen Aktionsplan zur Verhinderung und Bekämpfung von Radikalisierung und gewalttätigem Extremismus von der Bundespolizei und dem Sicherheitsverbund Schweiz unterstützt und teilfinanziert. Partner sind die Stadtbernische Vereinigung für Sport, SC Bern Future, der BSC Young Boys, die Fanarbeit Bern und das Sportamt der Stadt Bern.

Die Fachstelle Radikalisierung und Gewaltprävention ist in der Stadt Bern seit 2014 Anlaufstelle für Fragen rund um Radikalisierung, Extremismus und damit verbundene Gewalt. Sie unterstützt und begleitet Menschen im Krisenfall und ist präventiv tätig.

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