Aargauer Contact Tracing Center: 15 Personen erhalten die Kündigung

ga, sda

21.7.2021 - 14:39

Der Kanton Aargau baut Personal beim Contact Tracing Center ab. Der Grund sind die niedrigen Corona-Fallzahlen. (Archivbild)
Keystone

Der Kanton Aargau schickt 15 Mitarbeitenden des Contact Tracing Centers die Kündigung. Weitere 59 Personen erhalten eine Änderungskündigung, weil sie künftig auf Abruf arbeiten sollen. Das Kernteam besteht gemäss Kanton künftig aus 41 Mitarbeitenden.

ga, sda

21.7.2021 - 14:39

Für die vom Abbau betroffenen Personen werde ein Sozialplan erarbeitet, teilte das kantonale Departement Gesundheit und Soziales (DGS) am Mittwoch mit. Die Kündigungen würden per Ende August ausgesprochen. Das DGS begründete den bereits in der vergangenen Woche angekündigte Abbau mit den anhaltend tiefen Corona-Fallzahlen.

Der Kanton bietet 59 Mitarbeitenden einen neuen Anstellungsvertrag in der Form der «Arbeit auf unechten Abruf» an. Dieser Vertrag erlaube es dem Contact Tracing Center, auf steigende Fallzahlen zu reagieren und mehr Personen einzusetzen, hält das DGS fest. Die Personen könnten im Anwendungsfall frei entscheiden, ob sie dem Abruf folgten.

Unterstützung bei Jobsuche versprochen

In Einzelfällen konnten den betroffenen Mitarbeitenden andere Stellen in der Verwaltung angeboten werden. Das Departement von Regierungsrat Jean-Pierre Gallati (SVP) bemüht sich gemäss eigenen Angaben zudem um die Weitervermittlung der betroffenen Mitarbeitenden.

Das DGS konsultierte die Personalkommission des Kantons Aargau als Sozialpartner und besprach mit der Kommission, wie Kündigungen vermieden oder die Folgen von Entlassungen gemildert werden können. Das Konsultationsverfahren ist abgeschlossen, während die Gespräche über einen Sozialplan für die Betroffenen andauern. Die Mitarbeitenden des Contact Tracing Centers seien an verschiedenen Veranstaltungen über das Vorgehen informiert worden, hiess es.