Unispital: Baueingabe für erste Neubauten ist erfolgt

kl, sda

28.10.2021 - 10:55

So wird der Eingang zur Notfallstation des Unispitals aussehen. Eine der Fassaden der beiden neuen Gebäude wird begrünt, die andere mit Photovoltaik bestückt. (Visualisierung)
Keystone

Dem Universitätsspital Zürich (USZ) steht eine Kompletterneuerung bevor. Nun ist die Baueingabe für die ersten Neubauten Mitte1 und Mitte2 an der Gloriastrasse erfolgt. Dort werden das neue Notfallzentrum, Intensiv- und Normalbettenstationen sowie Operationssäle untergebracht.

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28.10.2021 - 10:55

Voraussichtlich 2028 sollen die dringend notwendigen Neubauten in Betrieb genommen werden, wie das USZ am Donnerstag mitteilte. Die Gebäude sind so geplant, dass Anpassungen in Zukunft möglich sind, so gibt es beispielsweise vor allem Stützen statt tragenden Wände.

Die räumlichen Anordnung sorgt für kurze Wege und bessere Abläufe. Für die Patientinnen und Patienten wird es im Neubau nur noch Einzelzimmer geben. Das bedeutet nicht nur mehr Ruhe und Privatsphäre, sondern es ermöglicht auch, Untersuchungen und Therapien im Zimmer durchzuführen ohne lange Wege quer durchs Spital.

Photovoltaik und begrünte Fassade

Im öffentlich zugänglichen Erdgeschoss sind eine Cafeteria, eine Publikumsapotheke und ein Kiosk geplant. In der denkmalgeschützten Alten Anatomie im Spitalpark werden Gastronomie sowie Räume für Sitzungen, Kongresse oder Kulturveranstaltungen untergebracht. Der Park soll belebt wegen und neu Gloriapark heissen.

Auffallend sind die Fassaden der beiden Gebäude. Eine wird mit Photovoltaik bestückt und die andere wird von Pflanzen umrankt. Der Neubau bekommt ein begrüntes Dach. Es werden vor allem rezyklierbare Materialien wie Holz und Stahl verwendet und die Gebäude werden bei der Schweizerischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (SGNI) zertifiziert. Angestrebt wird der Goldstandard, wie es in der Mitteilung heisst.

Die Gesamtkosten für die beiden Neubauten inklusive der Medizintechnik und der Ausstattung sowie die Sanierung der Alten Anatomie liegen bei rund 800 Millionen Franken.

kl, sda