ZSC Lions verlieren nach acht Siegen gegen Biel ++ Zug verliert in Davos

ck, sda

30.12.2020 - 22:08

Die ZSC Lions verlieren beim 1:3 gegen Biel erstmals nach acht Siegen wieder – und erst zum zweiten Mal zuhause.

Die beiden Teams liessen sich mehr als 39 Minuten Zeit, um im leeren Hallenstadion einigermassen auf Betriebstemperatur zu kommen. Ein Bieler Doppelschlag durch Yanick Stampfli (45.) und Petteri Lindbohm 49.) brachte die Entscheidung. Beide bezwangen den bis dahin starken Ludovic Waeber mit wuchtigen Schüssen von der blauen Linie, für den 20-jährigen Stampfli war es das erste Tor in der National League. Lindbohm traf dann auch noch ins leere Tor zum 3:1.

Die Seeländer verdienten sich den Erfolg nach einem verhaltenen Start mit einer klaren Leistungssteigerung und dem grösseren Einsatz als die erfolgsverwöhnten Zürcher. Ihre eindrückliche Serie riss so trotz der 1:0-Führung durch Marcus Krüger. Sie mussten die erste Niederlage seit dem 27. Oktober (2:5 in Ambri) einstecken.

Lausanne wieder einmal Derby-Sieger

Der Lausanne HC gewann nach Rückstand wieder einmal ein Léman-Derby – mit 4:1 in Genf. Die Kräfteverhältnisse am Genfersee verschieben sich immer mehr zugunsten des finanzkräftigen Lausanne Hockey Club. Nachdem Servette acht der letzten neun Derbys für sich entschieden hatte, wendeten die Lausanner das Blatt im letzten Spiel des Jahres wieder einmal zu ihren Gunsten. Es waren die Special Teams, die den Unterschied machten.

In der 26. Minute glich Joël Genazzi im Powerplay die frühe Führung durch Damien Riat aus, in der 35. Minute brachte Robin Leone die Waadtländer in Unterzahl in Führung. Robin Grossmann sorgte im Schlussdrittel dann für die Vorentscheidung.

Zug verliert in Davos

Der HC Davos kam mit 3:2 nach Verlängerung zu einem seiner seltenen Siege gegen den Leader Zug. Fabrice Herzog sorgte vier Sekunden vor Ende der Verlängerung für die Entscheidung.

Die Verlängerung knüpfte nahtlos da an, wo die Partie nach 60 Minuten temporär geendet hatte: spektakulär. Am Ende holte sich der HCD nicht unverdient den Zusatzpunkt. Bereits nach wenigen Sekunden der Overtime hatte Magnus Nygren nur die Latte getroffen, nach einem Wechselfehler der Zuger konnte Davos sogar 30 Sekunden mit 5 gegen 3 spielen. Das entscheidende 3:2 fiel allerdings erst ganz am Ende.

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