Deutschland-Hammer gegen Spanien

Seeberger: «Am Ende qualifizieren sich beide für die Achtelfinals»

Von Martin Abgottspon

27.11.2022

Jürgen Seeberger: «Deutschland und Spanien kommen am Ende beide weiter»

Jürgen Seeberger: «Deutschland und Spanien kommen am Ende beide weiter»

Auch wenn die Deutschen alles andere als optimal in die WM gestartet sind glaubt Jürgen Seeberger nach wie vor, dass sie die Gruppe zusammen mit Spanien überstehen.

27.11.2022

Der frühere Challenge-League-Trainer Jürgen Seeberger hat die Deutschen an der WM noch nicht abgeschrieben. Auch die kritischen Fans können daran nichts ändern.

Von Martin Abgottspon

27.11.2022

Die Niederlage gegen Japan war ein Paukenschlag für die deutsche Mannschaft zum Auftakt in diese WM. Es sah bereits alles danach aus, als ginge es beim zweiten Gruppenspiel gegen Spanien schon um alles. 

Costa Rica lässt die Deutschen mit einem überraschenden 1:0-Sieg gegen Japan am Sonntagmittag aber wieder durchatmen. Dadurch muss das Team von Hansi Flick gegen die Spanier nun nicht zwangsläufig punkten. Das ist auch aus Sicht des früheren Challenge-League-Trainers Jürgen Seeberger ein klarer Vorteil.

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Was braucht es gegen Spanien?

Trotz des fulminanten 7:0-Sieges der Spanier zum WM-Auftakt sieht Seeberger die Deutschen auch nicht in der Aussenseiter-Rolle für das Hammer-Duell gegen Spanien am Sonntagabend: «Es wird sicherlich ein interessantes Spiel. Ich gehe aber davon aus, dass am Ende beide Teams weiterkommen.»

Doch was muss bei Deutschland denn passieren, um mit Spanien auf Augenhöhe zu agieren? Das Spiel gegen Japan hat ja doch einige Schwächen offenbart. «Die ersten 70 Minuten waren gar nicht schlecht. Erst danach hat man es etwas verhühnert.» Als Folge davon kassierte die deutsche Elf zwei Gegentore. Aus allem, was zuvor passiert sei, könne das Team aber auch sehr viel Positives mitnehmen, so Seeberger.

WM-Freude wo?

Die grosse Euphorie ist in Deutschland bisher nicht spürbar. Die Boykott-Aufrufe scheinen nirgends eine solche Wirkung zu zeigen, wie bei den nördlichen Nachbarn. Die Einschalt-Quoten sind weit unter denjenigen vergangener Weltmeisterschaften. 

«Es wird tatsächlich sehr vieles kritisch beurteilt. Die Fans sind distanzierter als auch schon. Das ist ok. Aber ich denke, wenn sich Deutschland für die K.o.-Phase qualifiziert werden die Einschaltquoten dann auch wieder nach oben schnellen.»