Corona-Effekt

Über 9 Milliarden Minus – Marktwerte der Fussballprofis brechen dramatisch ein

pat

8.4.2020

Bayerns Torgarant Robert Lewandowski ist «nur» noch 56 Millionen Euro wert.
Bild: Keystone

Das populäre Internetportal «Transfermarkt» hat am Mittwoch ein Update zu den Marktwerten der Profifussballer rund um den Globus veröffentlicht. Dabei verlieren aufgrund der Coronakrise alle Spieler an wert, teils massiv.

Noch sind die mittel- und langfristigen Folgen der Covid-19-Pandemie für den Fussball nicht vorhersehbar, schreibt das Portal. Es zeichne sich aber ab, dass weltweit weniger finanzielle Möglichkeiten zur Verfügung stehen würden als vor der Krise. Den Berechnungen zufolge sinkt der Marktwert aller Spieler zusammen um 9,22 Milliarden Euro. Der Wert der Super-League-Spieler schmilzt von 280 Millionen Euro auf neu 233 Millionen.

Spieler, die 1998 oder später geboren wurden, werden um 10 Prozent herabgestuft. Die Marktwerte der älteren Jahrgänge werden um 20 Prozent nach unten korrigiert. Dadurch ergeben sich natürlich auch Verschiebungen im Ranking der weltweit wertvollsten Spieler. So zieht etwa der 20-jährige Dortmunder Superstar Jadon Sancho (neu 117 statt 130 Mio. Euro) an Lionel Messi (neu 112 statt 140 Mio. Euro) vorbei.

Auch in der Schweiz kommt es zu Verschiebungen. Die Marktwerte von FCB-Goalie Jonas Omlin und YB-Angreifer Nicolas Moumi Ngamaleu sinken von 6 auf 4,8 Mio. Euro. Damit ist neu FCZ-Youngster Kevin Rüegg alleiniger Spitzenreiter – sein Wert sinkt von 6 auf 5,4 Mio. Euro.

Top-10: Die wertvollsten Spieler der Welt

Marktwertverluste der Top-5-Ligen

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