Medienbericht: Hamilton bleibt bei Mercedes – spezielle «Verstappen-Klausel» im Vertrag

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5.2.2021 - 17:37

epa08851492 British Formula One driver Lewis Hamilton of Mercedes-AMG Petronas celebrates after winning the 2020 Formula One Grand Prix of Bahrain at Bahrain International Circuit near Manama, Bahrain, 29 November 2020. EPA/TOLGA BOZOGLU / POOL
Lewis Hamilton fährt nächste Saison im Mercedes um seinen achten WM-Titel.
Bild: Keystone

Lewis Hamilton und Mercedes sollen sich einem Medienbericht zufolge endlich einig sein. Der neue Vertrag hat aber offenbar eine speziellen Klausel.

Wie «Sport 1» berichtet, haben sich Lewis Hamilton und Mercedes nach langem Hin und Her auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Demnach soll der siebenfache Weltmeister bei den Silberpfeilen einen Ein-Jahres-Vertrag mit einer Option auf eine zweite Saison unterschreiben.

Also ist es eigentlich ein Zweijahresvertrag, sofern der Brite sich nach der nächsten Saison nicht dazu entscheidet, seinen Helm an den Nagel zu hängen. Der neue Deal könnte schon in der kommenden Woche bekanntgegeben werden. Das Gehalt des 36-Jährigen, das auf jährlich 40 Millionen Euro geschätzt wird, dürfte sich kaum verändern. Jedoch soll Mercedes dem Superstar der Szene einen speziellen Gefallen machen: Hamilton darf künftig offenbar zwei Werbeflächen auf Helm und Overall selbst vermarkten.

«Verstappen-Klausel» im Vertrag?

Laut «Sport 1» wird hinter den Kulissen auch über eine Klausel gemunkelt, die im Vertrag verankert sein soll. So habe Hamilton ein Mitspracherecht, wenn es um zukünftige Teamkollegen gehe. Die Rede ist von einer «Verstappen-Klausel». Dass der niederländische Red-Bull-Pilot Max Verstappen auf der Zukunfts-Wunschliste von Mercedes-Teamchef Toto Wolff steht, gilt als offenes Geheimnis. Und auch Hamilton soll viel von seinem aktuellen Konkurrenten halten. 

Mercedes will die Berichte um die erzielte Einigung bislang nicht bestätigen. «Wir werden uns äussern, wenn wir etwas zu sagen haben. Wie während des gesamten Prozesses werden wir die vielen Gerüchte und Spekulationen nicht kommentieren», sagt ein Sprecher des Formel-1-Rennstalls auf Anfrage des deustchen TV-Senders «RTL».

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