Kein Exploit bei den Schweizer Seglern

sda

30.7.2021 - 11:03

Linda Fahrni und Maja Siegenthaler befinden sich in der olympischen Segelregatta weiter gut im Rennen
Keystone

Als erste Schweizer Seglerin beendet Maud Jayet auf dem Laser Radial ihre Regattaserie in Enoshima. Mit dem 19. Schlussrang kann die Lausannerin nicht zufrieden sein.

sda

30.7.2021 - 11:03

Jayet konnte weder bezüglich ihrer Bootsgeschwindigkeit noch ihrer Taktik mit den Besten mithalten. «Ich bin natürlich sehr enttäuscht – ausgerechnet jetzt die schlechteste Regatta seit langem gesegelt zu haben», fasste die 25-Jährige ihre ersten persönlichen Olympischen Spiele zusammen. «Ich habe praktisch jeden Fehler gemacht, den ich machen konnte und war insbesondere mental zu wenig frisch.»

Fahrni/Siegenthaler mit dabei

Weiterhin gut im Wettkampf unterwegs sind die 470-Frauen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler. Nach etwas mehr als der Hälfte des Wettkampfes liegen sie im 5. Zwischenrang – in illustrer Gesellschaft von lauter Weltmeisterinnen: Die Rangliste wird angeführt von den starken Polinnen (Weltmeisterinnen 2017), vor den Engländerinnen (2019), den Französinnen (2016) und den Japanerinnen (2018).

«Wenn uns jemand vor der Regatta angeboten hätte, nach den ersten drei Tagen nur Top-10-Plätze in der Wertung zu haben, hätten wir sicher unterschrieben», stellte Linda Fahrni erfreut fest. Und Maja Siegenthaler blickte schon erwartungsvoll voraus: «Nach dem Ruhetag kommen noch vier Läufe – wir werden weiterhin alles geben!»

Schneiter/Cujean im Mittelfeld

Kein Exploit gelang den 49er-Seglern Sébastien Schneiter und Lucien Cujean. Mit den Laufrängen 9, 9 und 10 bewegten sie sich im Mittelfeld, sie liegen im 13. Zwischenrang. «Es war ein schwieriger Tag mit nur sehr schwachem Wind. Wir segelten eigentlich gut, aber es fehlte wiederum das kleine bisschen Etwas, um ganz vorne dabei sein zu können», berichtete Sébastien Schneiter im Ziel.

Die Chancen auf eine Teilnahme am Medal Race sind für die beiden Genfer vor dem letzten Tag und mit nur 11 Punkten Rückstand auf Rang 10 immer noch intakt.

Am Samstag steht das Medal Race der besten Zehn bei den RS:X-Windsurfern auf dem Programm. Der spanisch-schweizerische Doppelbürger Mateo Sanz Lanz hat als derzeit Achter beste Karten für ein olympisches Diplom.

sda