Murray verliert beim Comeback – Federer trifft auf Londero

12.8.2019 - 22:27, SDA/lbe

Murray unterliegt Gasquet bei seiner Rückkehr
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Murray unterliegt Gasquet bei seiner Rückkehr

Andy Murray verliert in Cincinnati bei seinem ersten Auftritt im Einzel gegen den Franzosen Richard Gasquet in zwei Sätzen mit 4:6, 4:6.

13.08.2019

Nach einem Freilos in der ersten Runde trifft Roger Federer in Cincinnati auf den Argentinier Juan Ignacio Londero (ATP 55). Bereits ausgeschieden ist Rückkehrer Andy Murray.

Der 25-jährige Juan Ignacio Londero setzte sich gegen Matteo Berrettini (ATP 26) etwas überraschend mit 7:6 (7:3), 6:3 durch und ist in der Nacht auf Mittwoch der erste Gegner von Roger Federer. 

Federer, der das Turnier in Ohio schon siebenmal gewonnen hat und in der 1. Runde von einem Freilos profitierte, spielt erstmals gegen Londero, der vor einem Jahr nur die Nummer 125 der Welt war.

Murray verliert beim Comeback

Bereits ausgeschieden ist dagegen Andy Murray, der in Cincinnati 210 Tage nach seinem letzten Match sein Comeback im Einzel gab. Der 32-Jährige scheiterte in zwei Sätzen mit 4:6 und 4:6 am Franzosen Richard Gasquet.

Murray (ATP 324) hatte sein bis am Montag letztes Einzel im Januar beim Australian Open bestritten und war in Melbourne von einem wahrscheinlichen Karrierenende ausgegangen. Kurze Zeit später wurde ihm ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. Seit Juni tastete er sich im Doppel wieder an das höchste Niveau heran.

Gegen Richard Gasquet (ATP 56) geriet Murray rasch 0:2 zurück, machte dann seinen Rückstand wieder wett und gab kurz darauf seinen Service erneut ab. Beim Aufschlag schwächelte der Rückkehrer auch zu Beginn des zweiten Satzes und handelte sich das entscheidende Break ein. Die fehlende Spielpraxis war ihm deutlich anzumerken. Aber der dreifache Grand-Slam-Sieger hatte auch gute Phasen und machte einen fitten Eindruck.

Ob der dreifache Grand-Slam-Sieger am in zwei Wochen beginnenden US Open teilnimmt, ist noch offen. Im Herbst tritt er auf jeden Fall zweimal in China an: in Zhuhai (ab 23. September) und Peking (ab 30. September).

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