Digital-News des Tages Apple bekämpft weiter inoffizielle Reparaturen

dj

26.9.2019

Kaputte iPhone-Displays sollen Besitzer keinesfalls selbst reparieren lassen, so Apple.
Kaputte iPhone-Displays sollen Besitzer keinesfalls selbst reparieren lassen, so Apple.
Keystone

Mit einer neuen Warnung sollen iPhone-Besitzer vom Austausch des Displays abgeschreckt werden, Facebook baut ein VR-Universum und Amazon will Gesetze schreiben. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Besitzer eines neuen iPhone 11, 11 Pro oder 11 Pro Max, die ihren Bildschirm von einem unautorisierten Repararaturladen austauschen lassen, bekommen nun eine «Warnung» auf ihrem Lock-Screen angezeigt, dass das iPhone nicht verifizieren könne, dass es sich um ein echtes Display handelt.

Die gleiche Taktik hat Apple auch schon beim eigenmächtigen Batterietausch angewandt. Durch die Warnungen sollen die Nutzer offenbar verängstigt werden und dazu gedrängt werden, jegliche Reparaturen nur von Apple selbst oder autorisierten Läden durchführen zu lassen. Der Austausch des Displays eines iPhone 11 Pro Max beispielsweise kostet bei Apple direkt 365.60 Franken.

2020er iPhones könnten vom iPhone 4 inspiriert sein

Die nächstjährigen iPhones sollen sich bei ihrem Design vom dann zehn Jahre alten iPhone 4 inspirieren lassen. Das schreibt der zuverlässige Apple-Analyst Ming-Chi Kuo. Das iPhone 4 hatte ein Gehäuse aus Metall und einen eher kantigen Look, der damals viel Lob bekam.

Facebook zeigt VR-Universum

Facebook baut an einem neuen VR-Universum. In Facebook Horizon können Nutzer als Avatar herumlaufen und mit anderen interagieren und zusammen spielen oder Filme anschauen, so «Techcrunch». Das Konzept erinnert ein wenig an Second Life, die vor allem zur Mitte der Nullerjahre populäre Online-Community.

US-Justizminister will Facebook-Untersuchung

US-Justizminister Bill Barr hat seine Behörde derweil angewiesen, eine Kartelluntersuchung gegen Facebook zu initiieren, wie «Bloomberg» weiss. Auch die Handelsbehörde FTC, der Kongress und diverse Bundesstaaten haben es auf Facebook abgesehen.

Amazon will Gesetze schreiben

Amazon will die Regulierungen um Gesichtserkennung selbst bestimmen, berichtet «Vox». Seine eigene Software Rekognition verkauft der Tech-Gigant an diverse US-Behörden. Laut Amazon-Chef Jeff Bezos arbeite sein Team bereits an Vorschriften, die man Abgeordneten vorschlagen wolle. Die Technologie habe viel Potenzial, da solle man nicht «auf die Bremse treten», so Bezos.

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