Viel Zeit zu sterben

Der 25. Bond-Film ist länger als alle anderen

Fabian Tschamper

4.3.2020

Daniel Craig spielt die Rolle des Geheimagenten zum letzten Mal.
Eon Productions

Der neuste James-Bond-Film wird die Zuschauer als erster Streifen der Reihe weit über zwei Stunden an die Leinwand fesseln. Es ist nicht die einzige Premiere beim Agentenspektakel – denn der Abschied schmerzt.

Wahrscheinlich hängt folgende Meinung stark davon ab, in welcher Bond-Generation man aufgewachsen ist, aber Daniel Craig ist zweifelsohne einer der besseren Bonds – wenn nicht gar der beste.

Doch für ihn ist Schluss nach «Keine Zeit zu sterben». Er will nicht mehr und die Filmemacher müssen nun einen Nachfolger finden, der für die Krone in den Aston Martin steigt.

So schmerzhaft der Abschied von Craigs Bond auch sein mag: 007-Fans können sich auf einen langen Actionstreifen mit dem besten freuen, was das ältere und jüngere Hollywood zu bieten hat. Mit 163 Minuten ist «No Time To Die» der längste Bond-Film aller Zeiten.

Allerdings müssen sich Bond-Liebhaber bis zum Kinostart noch gedulden. Wie am Mittwoch bekannt wurde, wurde der zunächst im April geplante Start in den Spätherbst verschoben. Als Ursache wird unter anderem der Coronavirus vermutet, auch wenn die Verantwortlichen dies nicht bestätigten. Stattdessen hiess es vage, der Start werde «nach sorgfältiger Überlegung und gründlicher Bewertung des weltweiten Kinomarktes» auf November 2020 verlegt.

Neben Craig standen die Oscargewinner Rami Malek («Bohemian Rhapsody») oder auch Christoph Waltz («Inglourious Basterds») vor der Kamera. Aus der jüngeren und vielversprechenden Generation der Schauspielerinnen darf Ana de Armas («Knives Out») als Bondgirl in die Bresche springen.

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