Wegen Verlusten Die Queen eröffnet ein Autokino – guckt sie sich da etwas von Harry und Meghan ab?

Von Fabian Tschamper

7.9.2020

Die Queen ist «amused», hier während ihrer Geburtstagsfeier – in Zukunft hoffentlich dank der Einnahmen ihres neuen Autokinos beim Sandringham-Anwesen.
Die Queen ist «amused», hier während ihrer Geburtstagsfeier – in Zukunft hoffentlich dank der Einnahmen ihres neuen Autokinos beim Sandringham-Anwesen.
Keystone

Queen Elizabeth II. gehört nun auch zu den Royals, die einen Filmdeal an Land gezogen haben. Sie eröffnet ein Drive-in-Kino in Sandringham. Harry und Meghan konnten erst kürzlich mit Netflix einen Vertrag über rund 100 Millionen Pfund unterschreiben.

Das königliche Anwesen in Sandringham wird ab 25. September als Autokino genutzt. Das coronasichere Konzept soll die royalen Verluste aufgrund der Pandemie ein wenig wettmachen. Ein Ticket kostet 32 Pfund und 50 Pence – rund 40 Franken – pro Vehikel.

Am Eröffnungsabend werden das Weltkriegsdrama «1917» gefolgt vom Elton-John-Biopic «Rocketman» gezeigt. Weitere Filme, die in diesem Monat angeschaut werden können, sind «Toy Story», «The Greatest Showman», «Moana», «Grease» und «A Star Is Born». Zudem steht – zufällig oder nicht – noch eine Vorstellung von «Bohemian Rhapsody» auf dem Programm, die Biografie des Queen-Sängers Freddie Mercury.



Der Grund für die Eröffnung des Autokinos ist der 18 Millionen Pfund schwere Verlust der Royal Family aufgrund der Coronapandemie und der damit verbundenen Schliessungen von touristischen Attraktionen.

In der offiziellen Mitteilung des Palasts heisst es: «Geniessen Sie Ihren Lieblingsfilm in unserem wunderschönen Sandringham Country Park – bequem von Ihrem Auto aus. Wir haben einige grossartige ‹Street Food›-Verkäufer engagiert, die Sie bei jeder Vorstellung verköstigen werden.»

Die Queen und der Duke von Edinburgh weilen derzeit in Balmoral und werden nicht vor Weihnachten in ihrem Anwesen in Sandringham zurückerwartet. Der Erlös der Ticketverkäufe fliesst direkt in die Kasse der Royal Family, da das Haus zum Privatbesitz von Queen Elizabeth II. gehört.

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