Roland Emmerich bei der Premiere von «White House Down» 2013 in Los Angeles.
Keystone
Roland Emmerich ist der König der Katastrophenfilme («Independence Day», «Godzilla»). Der Stuttgarter hat am Zurich Film Festival den «A Tribute to... Award» entgegengenommen. Ein paar Impressionen.
Mit seinem neusten Film im Gepäck reiste Roland Emmerich ans Film Festival an der Limmatstadt ein. «Midway» spielt während des Zweiten Weltkrieges. Im Mittelpunkt steht der Konflikt zwischen der US-Flotte und der kaiserlich-japanischen Marine. Der Kriegsfilm ist mit Woody Harrelson, Dennis Quaid, Aaron Eckhart und Mandy Moore prominent besetzt. Der Film kommt am 7. November in die Deutschschweizer Kinos.
Sein neuester Streifen «Midway» um den Konflikt zwischen der US-Flotte und der kaiserlich-japanischen Marine während des Zweiten Weltkriegs kommt im November in die Deutschschweizer Kinos. Der Film kommt am 7. November.
Der in Deutschland geborene Regisseur, Produzent und Drehbuchautor zählt zu den erfolgreichsten Filmemachern Hollywoods. Seine Filme spielten weltweit mehr als vier Milliarden Dollar ein.
Gezeigt werden neben seinem Debütfilm «Das Arche Noah Prinzip» von 1984, die Werke «Independence Day» (1996), «Godzilla» (1998), «The Day After Tomorrow» (2004) und «Anonymous» (2011).
Emmerich hat am Festival zudem an einer Diskussions-Veranstaltung am Sonntag teilgenommen.
Das Traumpaar: Catherine Zeta-Jones und Michael Douglas.
Catherine Zeta-Jones und ihr Ehemann Michael Douglas dürfen jedes Jahr zusammen Geburtstag feiern: Sie sind beide am 25. September geboren. Heute werden sie zusammen 125 Jahre alt.
Bild: Keystone
Aktuell kann Michael Douglas an der Seite von Alan Arkin (links) in «The Kominsky Method» auf Netflix geschaut werden.
Bild: Netflix
Catherine Zeta-Jones (rechts) spielt eine Star-Ausbildnerin bei Schönheitswettbewerben: «Queen America» läuft seit 2018.
Bild: Facebook Watch
Eine der ikonischen Rollen von Michael Douglas: «Wall Street» von Oliver Stone aus dem Jahr 1987.
Bild: Twentieth Century Fox
In einem weiteren Klassiker findet sich Douglas an der Seite von Sharon Stone: «Basic Instinct» von 1992.
Bild: Carolco Pictures
«Falling down» handelt von einem Amokläufer (Douglas). Hier mit seinem Co-Star Barbara Hershey.
Bild: Alcor Films
Auch in Marvel-Streifen kann man Michael Douglas bewundern: In «Ant-Man» (2015) gibt er sein Debüt für die Superhelden.
Bild: Marvel Studios
Zeta-Jones bekam für die Rolle als Velma Kelly im Film «Chicago» (2002) den Oscar.
Bild: Miramax
Catherine Zeta-Jones war auch in beiden Verfilmungen von «Zorro» an der Seite von Antonio Banderas zu bestaunen.
Bild: Columbia Pictures
Und noch ein Schönling: Brad Pitt hat es ihr angetan im Ganovenfilm «Ocean's Twelve».
STORY: Trauer um Udo Kier. Der deutsche Hollywoodstar ist am Sonntag in seiner kalifornischen Wahlheimat Palm Springs gestorben, das hat das Branchenmagazin Variety unter Berufung auf Kiers Lebensgefährten Delbert McBride berichtet. Auch die Filmplattform IMDb vermeldete den Tod des Schauspielers. Kier wurde 81 Jahre alt. Im Laufe seiner rund 60-jährigen Karriere hat der gebürtige Kölner laut IMDb in fast 300 Filmen und TV-Serien mitgespielt, er drehte mit Regielegenden wie Rainer Werner Fassbinder, Lars von Trier oder Gus Van Sant. Immer wieder spielte er Schurken oder Vampire, wie im Hollywood-Blockbuster «Blade» oder in der Science-Fiction-Satire «Iron Sky», mit der er 2012 auf der Berlinale zu Gast war, eines von vielen Malen auf dem Filmfestival. «Ich mache ja Filme, die werden mich ja überleben, wenn die Alien dann ankommen und die Filmrollen finden und sagen, hahaha, der ist ja wie wir, ist doch wunderbar. So, ich muss rein, ich friere.» Zuletzt war Udo Kier in dem brasilianischen Film «The Secret Agent» zu sehen, mit dessen Regisseur Kleber Mendonça Filho er bereits «Bacurau» gedreht hatte, der Film lief 2019 im Wettbewerb von Cannes.
24.11.2025
Liebe zum Detail: Museum zeigt Filmwelten von Wes Anderson
STORY: Vom bonbonrosafarbenen Modell des Grand Budapest Hotels bis zu den Tierpuppen aus «Der fantastische Mr. Fox» – Fans von Wes Anderson können derzeit in London neue Einblicke in das Werk des US-Kultregisseurs bekommen. Eine Ausstellung im Design Museum der britischen Hauptstadt bietet eine Reise durch die skurrilen und oft pastellfarbenen Welten des Anderson-Universums. «Wes Anderson: The Archives» vereint über 700 Objekte aus der rund 30-jährigen Karriere des Regisseurs. Anderson habe die Stücke alle behalten wollen, weil sie von ihm und seinen Teams über Monate hin angefertigt worden seien, mit grosser Liebe zum Detail, sagt die Co-Kuratorin der Ausstellung, Lucia Savi: «Sie alle sprechen dieselbe Sprache. Sie schaffen diese sehr immersive, sehr kunstvoll gestaltete Umgebung. Ich denke, dass die Menschen sich so zu Wes Andersons Filmen hingezogen fühlen, weil man in eine neue Welt eintaucht. Es sind fiktive Welten, die fast real wirken, aber tatsächlich fiktiv sind. Diese Wirkung entsteht dadurch, dass wirklich auf jeden kleinen Aspekt geachtet wird.» Ein Grossteil der chronologisch aufgebauten Sammlung wurde noch nie in Grossbritannien öffentlich gezeigt. Bis zum 26. Juli 2026 haben Fans noch die Gelegenheit, in Wes Andersons Welten abzutauchen oder in Vorfreude auf weitere Kinoabenteuer zu schwelgen.
20.11.2025
Ehrenoscar für Tom Cruise
STORY: Grosses Schaulaufen auf dem roten Teppich in Los Angeles. Das «Who is Who» der Hollywoodprominenz zeigte am Sonntagabend sich und das entsprechend glamouröse Galaoutfit zur Verleihung der Governors Awards – auch als Ehrenoscars bekannt. Bei der Gala würdigt die Academy of Motion Arts and Sciences jedes Jahr aussergewöhnliche Leistungen in Filmkunst und -Wissenschaft. In diesem Jahr unter anderem an Tom Cruise, der bei den traditionellen Oscar-Galas schon viermal nominiert, aber immer leer ausgegangen war. Zusammen mit dem 63-jährigen Actionstar wurden auch die Schauspielerin und Choreografin Debbie Allen sowie Produktionsdesigner Wynn Thomas von der Akademie geehrt. Thomas arbeitete an mehreren Spike-Lee-Filmen wie «She's Gotta Have It» und «Do the Right Thing» sowie am Oscar-prämierten Film «A Beautiful Mind» mit. Allen, bekannt aus «Fame» und «Ragtime», hat siebenmal die Oscar-Zeremonie choreografiert. «Das bedeutet mir sehr viel. Es ist eine Anerkennung und ein Zeichen des Respekts in dieser Branche, das weitreichende Auswirkungen haben wird, insbesondere auf die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite. Wenn diese jungen Menschen sehen, dass ich so geehrt werde, zeigt ihnen das, dass auch sie es schaffen können.» «Neben den Schauspielern, Autoren, Regisseuren und Produzenten gibt es 300 weitere Jobs, und es wäre hilfreich, wenn die Branche einen Weg finden würde, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, da es sich um Stellen handelt, die von normalen Menschen besetzt werden können.» Auch die deutsche Schauspielerin Nina Hoss betrachtet die Governors Awards als gute Gelegenheit, die Gewerke beim Film zu würdigen. «Es ist einfach eine schöne Art, ihnen für all ihre Arbeit, für das, was sie uns gegeben haben, und für die Inspiration, die sie uns und dem Publikum geschenkt haben, zu danken, damit die Branche funktioniert, denn sie sind alle fantastische Menschen.» Der Preisträger Cruise erschien am Sonntagabend nicht auf dem roten Teppich, ebenso wie Dolly Parton, die mit einem Ehrenoscar für ihr wohltätiges Engagement ausgezeichnet wurde. Medienberichten zufolge fehlte die Country-Sängerin und Schauspielerin bei den Governors Awards wegen gesundheitlicher Probleme.
17.11.2025
Medien: Udo Kier mit 81 Jahren verstorben
Liebe zum Detail: Museum zeigt Filmwelten von Wes Anderson