Verlängerung bei «Bauer, ledig, sucht»: Es bleibt nicht beim Kuss

tsch

4.10.2018 - 22:15

Mendi und Karin können nicht genug voneinander kriegen und zögern den Abschied hinaus. Und: Neues Spiel, neues Glück – so startete der zweite Hofwochen-Anlauf bei Sylvia und Simon. 

Da war es endlich, das Küssli, auf das wir schon so lange gewartet haben! Am letzten Abend ihrer Hofwoche gönnten Karin und Mendi den Zuschauern der Folge 13 von «Bauer, ledig, sucht...» diesen Anblick – und sich selbst eine Verlängerung. Die beiden wollen wohl gar nicht mehr aufhören mit der Hofwoche. Aber von Anfang an ...

Abschied feiern ohne wirklichen Abschied

«Es ist ihm, glaube ich, total ernst», mutmasste Hofdame Karin über Mendis Absichten. Immerhin stellte er sie nun auch noch weiteren Familienmitgliedern vor – und erzählt allen, wie verliebt er ist. «Mega lässig, wie sie mich alle empfangen», freute sich Karin. «Bis jetzt ist alles, man könnte fast sagen, perfekt!» Mendi ist ja sowieso schon seit der Stubete verknallt und schwärmt unaufhörlich von Karins Offenheit. Sie hielt sich bis zum Schluss mit grossen Worten zurück, erklärte aber: «Jetzt ist für mich der Fall eigentlich ziemlich klar, dass ich wiederkomme, zum sich länger und besser Kennenlernen.»

Vorerst will sie aber schon einmal gar nicht weg, sondern noch ein, zwei Tage dranhängen auf Mendis Ranch im Engadin. Und den Kuss gab's dann endlich auch, beim Abschied feiern ohne Abschied, auf der Alp mit gutem Wein – wie es sich für einen Cowboy und eine Winzerin gehört.

Tipptopp und picobello

Sylvia aus Bern ist «Bauer, ledig, sucht...»-Fans noch bestens bekannt als resolute Hofdame von Bauer Felix aus der vergangenen Staffel. Diesmal versucht sie ihr Glück als «Bäuerin» auf ihrem eigenen Pferdehof, wo sie nun der Ankunft von Hofherr Beat harrte. Der sammelte bei der Camper-Freundin schon zahlreiche Pluspunkte, bevor er überhaupt ausgestiegen war: aus seinem Camper. «Dann auch noch so ein cooler Camper!» sagte Sylvia schwärmend.

In seinem mobilen Heim, in dem der Hofherr auch die Hofwoche über zu wohnen gedenkt, übernahm Beat sogleich die Gastgeberrolle, bot Aperitif und Wassermelone an. «Ich bin nicht gewöhnt, dass ein Mann sowas macht», wusste Sylvia gar nicht, wie ihr geschah. «Hammer! Ich bin natürlich schon platt. Tipptopp! Kommt meiner Vorstellung von einem Partner schon sehr nah.»

Während Beat sich sorgfältig einrichtete (wackelnde Campingtische gibt es nicht bei ihm!), beobachtete die 56-Jährige: «Er nimmt's sehr genau, alles muss tipptopp sein. Aber das ist ok! Lieber so als schlunzig!» Das Kompliment gab der 60-jährige Ex-Polizist und Tierschutz-Experte nach einer Runde Ausmisten im Pferdestall an Sylvia zurück: «Alles picobello sauber und schön strukturiert!» Na, wenn das keine gepflegte Hofwoche gibt!

Positiv überrascht beim zweiten Anlauf

Einen zweiten Anlauf wagte auch Simon aus dem Thurgau, den seine erste Hofdame Claudia ganz am Anfang der Staffel vorzeitig verlassen hatte. «Es hätt mi recht agschisse», gab er zu. Aber inzwischen sei die Episode «gut verdaut». Der 36-Jährige ist bereit für einen neuen Versuch und wurde für seinen Mut belohnt: Auf dem Steg am See, wo er die Hofdame mit dem Boot abholen wollte, erwartete ihn Julia in wehendem Gewand: «Es hat richtig gut ausgesehen, wie ihr Kleid im Wind geflattert hat!»

Dass Simon darüber beinahe ihr Gepäck an Land vergessen hätte, fand sie herzig: «Ich wäre auch ohne Gepäck zu ihm heimgegangen.» Die bezaubernde Julia fragte den Bauern und Zimmermann gleich gründlich aus, und am Ende des Tages war der Stand der Dinge für Simon: «Ich bin sehr positiv überrascht. Von der Lebenseinstellung her würden wir supergut zusammenpassen. Sie steht mit beiden Beinen auf dem Boden.»

Schweigen im Chalet

Weniger intensiv tauschten sich bislang Daniela und Dominik aus, obwohl sie es so schön ungestört hätten in ihrem Walliser Chalet. «Sie sagt nicht viel», nimmt Dominik es bislang gelassen. Er nahm seine schweigsame Hofdame mit zur Lämmchen-Fütterung mit dem Fläschchen. Das wirkt eigentlich immer ganz gut, um das Eis zu brechen, und entlockte auch Daniela immerhin ein «herzig».

Dann kam Dominiks Mutter Dorli. Brachte Kaffee, Kuchen und hatte da mal ein paar Fragen an die 28-Jährige: Wo kommst du her? (Berner Oberland) Was machst du beruflich? (Sicherheitsdienst, zusammen mit dem Hund) Dominik hielt sich raus aus dem Interview und war hinterher auch nicht schlauer: «Momentan kann ich nicht sagen, was es ist, oder wie es ist. Das müssen wir in den kommenden Tagen sehen.»

Traumfrau trifft Lieblingskuh

«Kühe sind meine grosse Leidenschaft», tat Bauer Stephan aus Bern mehrmals kund am ersten richtigen Hofwochentag mit Hofdame Beatrice. Gut, dass sie auf einem Bauernhof aufgewachsen ist und «überhaupt kein Problem mit Stallarbeit» hat. Denn es drehte sich alles um sein liebes Vieh – und um sein Lieblingsvieh: Vor Bea lobte der 37-jährige Landwirt den perfekten Körperbau von Holstein-Kuh Tenia.

Für die Hofdame war das eine gute Vorlage, sich noch einmal das schöne Kompliment vom Ankunftstag abzuholen: «Was ist dir denn bei einer Frau wichtig?» Natürlich der Charakter! «So wie du sollte sie sein.» Zwischen den beiden waren ja schon auf den ersten Blick die Funken geflogen. Während einer Kuh-Wäsche (Tamara soll an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen) führte Stephan unterstützend Beas Hand. «Ich hab's genossen, ihre Nähe zu spüren. Das habe ich mit Absicht gemacht», grinste der Schelm. Aber solange es ihr gefällt, ist's ja gut ... – «es war ein spezielles, aber ein schönes Gefühl.»

Die neueste Folge von «Bauer, ledig, sucht...» lief am Donnerstag, 4. Oktober, um 20.15 Uhr auf 3+. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

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