Ein etwa 15 Zentimeter langer rohrähnlicher Gegenstand sorgte im österreichischen Kleinwalsertal für grosse Aufregung. So stellte ein Skigebiet den Betrieb völlig ein.
DPA
01.04.2024, 12:37
01.04.2024, 12:45
dpa
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Wegen eines kleinen Gegenstandes, der bei einer Liftstation deponiert wurde, machte ein ganzes Skigebiet zu.
Dabei war der Gegenstand für das Spiel «Geocaching» verwendet worden. Dabei handelt es sich um eine moderne Form der Schnitzeljagd.
Ob den Spieler*innen nun Ärger droht, dazu machte die Polizei keine Aussage.
Ein Freizeitspass mit Schnitzeljagd hat im Kleinwalsertal in Österreich ein Skigebiet stundenlang lahmgelegt. Skigäste meldeten am Ostersonntagmittag, dass ein Mann einen verdächtigen Gegenstand an einer Liftstation der Kanzelwandbahn abgelegt habe, wie die Polizei Vorarlberg am Montag berichtete. Die herbeigerufene Polizei entdeckte einen etwa 15 Zentimeter langen rohrähnlichen Gegenstand an einem Skiständer.
Sie räumte daraufhin die Bergstation Kanzelwandbahn sowie die angrenzende Zwerenalpbahn. Das Skigebiet Kanzelwand stellte den Betrieb vollständig ein. Spezialisten zur Entschärfung eines möglicherweise gefährlichen Gegenstandes rückten an. Sie gaben dann später Entwarnung, nachdem sie den Gegenstand als Behälter für das Spiel «Geocaching» identifiziert hatten.
Geocaching ist eine Art moderne Schnitzeljagd. Dabei wird ein Behälter meist mit einem Logbuch versteckt. Die GPS-Koordinaten werden auf einer zum Spiel gehörenden Webseite angegeben. Teilnehmer*innen können die Koordinaten dort einsehen und sich dann auf die Suche nach dem Behälter machen. Einmal gefunden, tragen sie sich in das Logbuch ein, lassen den Behälter aber an Ort und Stelle für andere Geocacher. Das Spiel soll vor gut 20 Jahren ein Amerikaner erfunden haben. Seitdem hat es sich weltweit verbreitet.
Ob der Mann, der den Behälter an dem Skiständer der Kanzelwandbahn abgelegt hatte, gefunden wurde oder ob ihm womöglich Ärger droht, teilte die Polizei nicht mit.
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