Trump-Regierung entsendet Delegation zur UN-Klimakonferenz

afp/toko

30.11.2019

Vollzog den im Wahlkampf versprochenen Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen: US-Präsident Donald Trump.
Keystone/AP/Alex Brandon (Archivbild)

Obwohl die Regierung Trump aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen ist, entsendet sie eine Delegation zur UN-Klimakonferenz in Madrid. Washington will «die amerikanischen Interessen gewahrt» sehen.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump steigt zwar aus dem Pariser Klimaabkommen aus, entsendet aber dennoch eine Delegation zur UN-Klimakonferenz in Madrid. Die US-Delegation solle in Madrid dafür sorgen, dass «die amerikanischen Interessen gewahrt» werden, erklärte das Außenministerium in Washington am Samstag.

Die US-Delegation in Madrid wird den Angaben zufolge von der Leiterin der Abteilung für Ozeane, internationale Umwelt- und Wissenschaftsangelegenheiten, Marcia Bernicat, geleitet. Zu der Delegation sollen auch Vertreter des Finanzministeriums, des Landwirtschaftsministeriums und verschiedener Umwelt- und Entwicklungsbehörden zählen.

Die 25. UN-Klimakonferenz findet vom 2. bis 13. Dezember in Madrid statt. Nach Angaben der spanischen Regierung werden rund 25.000 Teilnehmer aus fast 200 Ländern und 1500 Journalisten erwartet.


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