Klimaaktivisten dringen in UBS-Filiale ein und verstreuen Kohle

SDA/gbi

14.1.2020 - 15:42

Ihr Sieg vor der Waadtländer Justiz hat sie wohl beflügelt: Dutzende Klimaaktivisten haben am Dienstag erneut eine Aktion in einer Bank in Lausanne durchgeführt.

Nach der Credit Suisse traf es diesmal die UBS. Erneut prangerten die Klimaschützer die Investitionen der Banken in fossile Brennstoffe an. 

Etwa dreissig in Anzüge und Krawatten gekleidete Klimaschützer nahmen an der Aktion am frühen Dienstagnachmittag in der UBS-Filiale an der Place St-François teil. Sie streuten Kohle in die Empfangshalle der Bank. Sie forderten, dass die UBS sofort aufhören müsse, in fossile Brennstoffe zu investieren.

Die Polizei war vor Ort, griff zunächst aber nicht ein, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete.

Sieg vor Gericht

Erst am Montag waren zwölf Klimaaktivisten vor dem Bezirksgericht in Renens VD freigesprochen worden. Sie haten sich wegen einer Aktion in den Räumlichkeiten der Grossbank Credit Suisse (CS) in Lausanne verantworten müssen.

Die neuerliche Aktion am Dienstag habe im Rahmen der Kampagne für die Ergänzungswahl in den Waadtländer Staatsrat vom 9. Februar stattgefunden, teilten die Verantwortlichen des Waadtländer Klimastreiks mit.

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