«Schwerer Vorfall»: Abgebrochener Swiss-Flug wird untersucht

tali

15.7.2019

Ein Airbus A330 der Swiss musste 2018 den Flug nach Südafrika abbrechen – wegen eines strengen Geruchs.
Keystone/Archiv

Der Geruch im Cockpit war so stark, dass die Piloten «teilweise in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt» waren: Was war los an Bord der Swiss-Maschine?

206 Passagiere und 13 Crewmitglieder befanden sich an Bord der Swiss-Maschine, die am 4. Juli 2018 von Zürich planmässig Richtung Johannesburg aufbrach – aber dort nicht planmässig ankam. Über dem Mittelmeer, 100 Kilometer westlich von Korsikas Südspitze entfernt, machte der Airbus A330-343 plötzlich kehrt und flog nach Zürich zurück.

Der Grund: Die Crew nahm im Cockpit plötzlich einen starken Geruch war. «Sie wurde teilweise in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt», heisst es im heute veröffentlichten Vorbericht der Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST). Schaden nahmen bei dem Vorfall weder Personen noch das acht Jahre alte Flugzeug, dennoch stuft die SUST den Vorfall als «schwer» ein.

Bis die Experten zu einem Urteil kommen, könnte noch etwas Zeit ins Land ziehen. So wurde der Schlussbericht zu einem Unfall auf dem Flugplatz Mollis vom 26. Mai 2016 erst vor knapp zwei Wochen veröffentlicht.

Bilder aus der Schweiz
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