Coronavirus – SchweizCovid-19-Pandemie reisst Lücken in Fitness-Industrie
om, sda
6.9.2022 - 15:11
Rund 12 Prozent der Bevölkerung haben nach Branchenangaben ein Abonnement bei einem Fitnesscenter. (Archivbild)
Keystone
Die Coronavirus-Pandemie hat wegen der Einschränkungen Lücken in die Schweizer Fitness-Branche gerissen. Die Zahl der Anbieter sank von 2019 bis Ende 2021 um sechs Prozent auf noch 1300. Um 18 Prozent sank die Zahl der Mitglieder im Verband.
Keystone-SDA, om, sda
06.09.2022, 15:11
SDA
Der Anbieterschwund war bei den spezialisierten Fitnesszentren mit spezialisierten Kursen oder Methoden wie Pilates oder Yoga um 6,8 Prozent stärker als im Durchschnitt, wie Swiss Active, die Interessengemeinschaft der Branche, am Dienstag aufgrund einer Studie mitteilte. Die Zahl kleiner Fitnesscenter sank um 4,2 und jene der Zentren in einer Kette um 1 Prozent.
Positiv wertet die Interessengemeinschaft die Erholung im ersten Vierteljahr 2022. Die Mitgliederzahlen stiegen wieder um 2,2 Prozent. Die kleinen Zentren, die unter der Pandemie am meisten Einbussen zu verzeichnen hatten, erholten sich auch am schnellsten.
Swiss Active zählte bei ihnen von Januar bis März einen Mitgliederzuwachs um 6,3 Prozent. Überdurchschnittlich war auch der Zuzug von Ketten mit 3,8 Prozent. Die Kurs- und Methodenanbieter hingegen verzeichneten nur ein Mitgliederwachstum von 0,7 Prozent.
Bei einer Befragung im Frühling 2022 gaben 30 Prozent der Fitness-Unternehmen an, sie existierten in eher schlechten finanziellen Verhältnissen. 60 Prozent sahen sich auf Kurs.
Insgesamt setzte die Branche im ersten Coronajahr 2020 knapp 19 Prozent weniger um. 2021 betrug das Minus noch 8,8 Prozent. Gemäss Angaben von Swiss Active hatten Ende 2021 rund 12 Prozent der Bevölkerung ein Abonnement bei einem Fitnesscenter.
Schweizer Jodeln als Kulturerbe – Unesco entscheidet über Aufnahme
Genf, 08.12.2025: Jodeln als Weltkulturerbe: Die Schweizer Tradition soll nun von der Unesco geadelt werden, mit einer Anerkennung als Kulturerbe der Menschheit. Darüber berät ein Ausschuss der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur bei einer Sitzung in Neu-Delhi. Die Entscheidung fällt bis zum 13. Dezember.
Der Eintrag in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes soll die Wertschätzung für das Jodeln stärken, heisst es vom Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik, des Roothuus Gonten.
Dabei gibt es auch keine Nachwuchsprobleme. Allein im Eidgenössischen Jodlerverband sind rund 12.000 Aktive und es gibt viele freie Jodlergruppen. Jodeln soll auf Hirten zurückgehen, die sich einst zwischen weit entfernten Bergweiden so verständigt haben sollen.
11.12.2025
Gala im Kennedy Center mit Novum: Trump auf der Bühne
Washington, 08.12.2025: Donald Trump will auf die Bühne: Der US-Präsident legt in der grössten Kultureinrichtung Washingtons einen ungewöhnlichen Auftritt hin. Anstatt als Zuschauer in der Loge ist er im Kennedy Center als Moderator auf der Bühne zu sehen.
Dort werden am Sonntagabend Hollywoodstar Sylvester Stallone, die Rockband Kiss, die Sängerin Gloria Gaynor, der Country-Musiker George Strait und Musical-Schauspieler Michael Crawford für ihre künstlerischen Lebenswerke ausgezeichnet.
Bereits am Vortag verleiht ihnen Trump im Weissen Haus Medaillen. Da kündigt er bereits an, dass er als erster Präsident überhaupt bei der Verleihungsgala im Kennedy Center Gastgeber sein werde. Trump sagt, er moderiere auf Wunsch eines bestimmten Fernsehsenders. Am 23. Dezember wird die Gala vom US-Sender CBS ausgestrahlt.
09.12.2025
Gottschalk-Ehefrau Karina: «Er wollte nicht zum Arzt gehen»
München, 02.12.2025: Thomas Gottschalk hat Krebs. Das enthüllt der Moderator nach Diskussionen um seine jüngsten Bühnenauftritte in einem Interview mit der «Bild»-Zeitung.
Darin äussert sich auch seine Frau Karina: «Er wollte nicht zum Arzt gehen», sagt sie.
Anfang Juli dieses Jahres habe sie geahnt, dass irgendwas nicht mit ihrem Mann stimme: «Thomas wurde zusehends stiller und blasser und musste öfter zur Toilette. So kannte ich ihn nicht.» Sie habe ihm dann einen Termin in einem Münchner Klinikum besorgt.
Die Diagnose: Ein sehr seltener und bösartiger Tumor, der sich aus den Zellen entwickelt und die Blutgefässe auskleidet. Der 75-Jährige musste operiert werden und benötigt Medikamente.
07.12.2025
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