Hund von George Bush Sen. bleibt Herrchen auch nach dem Tod treu

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3.12.2018

Tagelang wich Labrador Sully nicht vom Sarg seines Herrchens George H.W. Bush.
Twitter / Jim McGrath

Die Welt trauert um George Bush Senior. Doch nicht nur den Menschen geht der Tod des ehemaligen US-Präsidenten nahe. Hund Sully wich seinem Herrchen nicht von der Seite.

Es ist ein herzzerreissendes Bild, das der Sprecher von George Herbert Walker Bush nach dessen Tod twitterte. Es zeigt den treuen Labrador Sully, der nicht von der Seite des verstorbenen ehemaligen US-Präsidenten weichen will. Schlafend und trauernd, so scheint es, liegt der Hund vor dem aufgebahrten Sarg seines Herrchens. «Mission complete» schrieb Sprecher Jim McGrath unter dem geposteten Foto. 

Treu blieb Sully seinem Herrchen auch über den Tod hinaus. In den vergangenen Tagen wachte er am Sarg Bushs, der im Alter von 94 Jahren verstorben war. Dabei lebte der Labrador erst seit dem Sommer an dessen Seite. Nachdem Bushs Frau Barbara gestorben war, hatte der speziell ausgebildete Servicehund dem 41. US-Präsidenten gute Dienste geleistet.

«Unsere Familie wird diesen Hund sehr vermissen»

Benannt ist der Labrador nach Chesley B. «Sully» Sullenberger, dem Piloten, der 2009 auf dem Hudson notlandete. Ebenso wie sein Namensgeber hat Sully so einige Tricks auf Lager: Ausgebildet von der Organisation VetDogs, kann der Rüde alles mögliche apportieren und sogar das Telefon abnehmen. Er könne «alles, ausser einen Martini mixen», wie es Bushs Sprecher ausdrückte. 

«Unsere Familie wird diesen Hund sehr vermissen», schrieb auch Bushs Sohn George W. Bush in einem Statement auf Instagram. Er finde es aber tröstlich, dass Sully ab sofort US-Veteranen im Walter Reed National Military Center Freude bereiten. Eine Berühmtheit ist er ohnehin bereits: Sully besitzt sogar seinen eigenen Instagram-Account.

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