InternationalSo streng wird das Rauchen in anderen Ländern reguliert
SDA
16.4.2024 - 18:52
ARCHIV - Ein Rauchverbotsschild hängt an einer Gaststätte. Foto: Martin Gerten/dpa
Keystone
In Grossbritannien plant die Regierung ein umfassendes Zigarettenverbot, um den Konsum langfristig zu beenden. Doch auch in anderen Ländern wird das Rauchen durch strenge Gesetze und Regulierungen stark eingeschränkt.
Keystone-SDA
16.04.2024, 18:52
SDA
Im Februar 2013 veröffentlichte die Europäische Kommission einen zusammenfassenden Bericht über die Umsetzung der Empfehlungen des Rates von 2009 über rauchfreie Umgebungen. So haben alle EU-Länder «Massnahmen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor der Belastung durch Tabakrauch erlassen». Doch die Massnahmen der einzelnen Mitgliedstaaten unterscheiden sich beträchtlich in Umfang und Reichweite.
So stuft die EU-Kommission Spanien, Griechenland, Malta, Bulgarien und Irland als Mitglieds-Länder mit den strengsten Bestimmungen über rauchfreie Zonen ein. Dort ist das Rauchen in geschlossenen öffentlichen Räumen, öffentlichen Verkehrsmitteln und am Arbeitsplatz vollständig verboten – es gelten lediglich einige wenige Ausnahmen.
Auch in Mexiko herrscht ein strenges Anti-Tabak-Gesetz. Seit Mitte Januar 2023 gilt an allen öffentlichen Orten ein striktes Raucherverbot. Laut dem Auswärtigen Amt gilt das auch für öffentliche Verkehrsmittel, Parks, Strände, Restaurants und Hotels. Verstösse jeglicher Art können mit einer Geldstrafe oder einem Gefängnisaufenthalt geahndet werden.
Mit der sogenannten «Canada Tobacco Strategy» (CTS) bekämpft die Regierung Kanadas den Tabakkonsum des Landes. Dies soll dazu beitragen, das Ziel von weniger als fünf Prozent Tabakkonsum bis 2035 zu erreichen.
Auch das Autofahren mit Zigarette kann in einigen europäischen Ländern mit empfindlichen Geldbussen geahndet werden: In Frankreich, Italien, Österreich und vielen weiteren europäischen Ländern besteht ein Rauchverbot im Auto.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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