Wind weht Wohnwagen über Klippe: War das Opfer Schweizerin?

sda/phi

19.9.2018

In Irland haben heftige Böen einen Wohnwagen erfasst, ins Meer geblasen und eine Frau getötet. Ob das Opfer Schweizerin war, wie behauptet wird, ist unklar.

Starker Wind hat einen Wohnwagen über eine Klippe im Westen Irlands geweht – eine Frau in dem Caravan kam ums Leben. Wie die irische Polizei mitteilte, wurde die Leiche der Frau, die zwischen 50 und 60 Jahre alt sein soll, unterhalb der mutmasslichen Unglücksstelle am Strand entdeckt. Auf Fotos war ein schwer beschädigter Wohnwagen zu sehen.

Update:
Sowohl der «Blick» als auch «20 Minuten» berichten, das Opfer sei eine Schweizerin. Die Pendlerzeitung nennt überhaupt keine Quelle für diese Information. Der «Blick» beruft sich alleine auf die «Daily Mail»: Woher die britische Zeitung das erfahren hat, steht in den Sternen.
Bluewin hat bei der Polizei in Irland nachgefragt. Dort sagte man uns, dass die Herkunft des Opfers erst nach der Obduktion bekannt gegeben werde.

Dem Fernsehsender RTE zufolge schlief die Frau, als ihr Wohnwagen am Mittwochmorgen vom Wind erfasst wurde. Es soll sich um eine Touristin gehandelt haben. Über die Nationalität der Frau war zunächst nichts bekannt. Das Unglück ereignete sich nahe der Stadt Clifden in der Grafschaft Galway.

Sturm Ali fegt derzeit mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde über Irland und Teile Grossbritanniens. Der britische Wetterdienst warnte vor hohen Wellen an der Küste und vor Gefahren, die von beschädigten Bäumen oder Gebäuden ausgehen.

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