Stadt Thun schreibt Überschuss von 2,2 Millionen Franken

SDA

2.4.2020 - 09:38

Die Stadt Thun weist in der Rechnung 2019 einen Ertragsüberschuss von 2,2 Millionen Franken aus. Das positive Ergebnis ist vor allem auf tiefere Ausgaben beim Sach- und Betriebsaufwand sowie auf tiefere Zinsen und Abschreibungen zurückzuführen.

Wie die Thuner Stadtregierung am Donnerstag mitteilte, will sie den Überschuss für den baulichen Unterhalt und den Werterhalt von Liegenschaften verwenden. Die entsprechenden Spezialkassen werden weiter gefüllt.

Zuerst wird sich aber noch der Stadtrat über die Rechnung beugen. Er tut dies am 11. Juni. Budgetiert hatte die Stadt Thun ein ausgeglichenes Ergebnis.

Tieferer Aufwand und tiefere Erträge

307,2 Millionen Franken gab die Stadt Thun im vergangenen Jahr insgesamt aus – 11,8 Millionen weniger als budgetiert. Der tiefere Sach- und Betriebsaufwand zeige, dass die Stadt die Ausgaben im Griff habe, schreibt der Gemeinderat.

Auch die Erträge lagen unter dem Budget. Die Steuererträge prognostizierte die Thuner Finanzverwaltung fast haargenau: Mit 123 Millionen Franken liegt dieser Ertrag nur um 0,03 Millionen Franken neben dem Budget.

Die Nettoinvestitionen fielen mit 23,8 Millionen Franken um 17,7 Millionen tiefer aus als budgetiert. Zu 9,4 Prozent konnte die Stadt Thun die Investitionen aus eigenen Mitteln finanzieren. Das Fremdkapital stieg von 185 auf 214 Millionen Franken. Auch das Finanzvermögen erhöhte sich von 304 auf 312 Millionen.

Im Jahr 2018 hatte Thun einen Überschuss von 7,5 Millionen Franken erzielt.

Coronavirus wird spürbar

Thuns Gemeinderat will in den nächsten Jahren weiter in die Sanierung der städtischen Infrastruktur investieren. Es zeichne sich aber ab, schreibt der Gemeinderat, dass das Coronavirus «deutliche Spuren im städtischen Finanzhaushalt hinterlassen wird».

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