Saisonal bedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit in Graubünden

SDA

9.11.2020 - 09:49

Die Arbeitslosigkeit hat sich in den Ostschweizer Kantonen im Oktober insgesamt kaum verändert. Einzig Graubünden verzeichnete wegen der zu Ende gehenden Sommer- und Herbstsaison im Tourismus steigende Zahlen.
Source: KEYSTONE/GAETAN BALLY

In den Ostschweizer Kantonen hat sich die Arbeitslosigkeit insgesamt im Oktober wenig verändert. Die Ausnahme bildet Graubünden: Dort nahm die Zahl der registrierten Arbeitslosen wegen der zu Ende gehenden Tourismussaison deutlich zu.

Bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in Graubünden waren Ende Monat 2027 Personen gemeldet, 551 mehr als im September. Die Arbeitslosenquote sprang von 1,3 auf 1,8 Prozent, wie aus den neusten Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) vom Montag hervor geht.

Auch die Zahl der nicht arbeitslosen Stellensuchenden (Personen in Beschäftigungsprogrammen oder mit Zwischenverdienst) nahm in Graubünden zu. St. Gallen vermeldete 7259 (-59) Menschen ohne Job, bei einer gleich bleibenden Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden stieg leicht.

Auch im Thurgau veränderte sich die Quote der Arbeitslosen (2,5 Prozent) nicht. Bei den RAV waren 3818 (-76) Personen registriert. In Appenzell Ausserrhoden waren 643 (-18) Menschen ohne Arbeit, was weiterhin einer Quote von 2,1 Prozent entspricht.

Innerrhoden meldete 77 (-9) Arbeitslose. Die Quote sank damit um 0,1 Prozentpunkte auf den landesweit tiefsten Wert von 0,9 Prozent. In Glarus veränderte sich die Arbeitslosigkeit kaum, bei 489 (+13) registrierten Personen. Die Quote verharrte auf 2,1 Prozent.

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