Lausanne wirft Lugano aus dem Cup – YB mit Kantersieg

14.9.2019 - 21:06, SDA

Die Super-Ligisten bekunden in den Sechzehntelfinals des Schweizer Cup grosse Mühe. Einzig YB vermag zu überzeugen, derweil es im Duell zwischen Challenge und Super League nach vier Duellen 3:1 steht.

Nachdem am Freitag die Grasshoppers gegen Servette (1:0) und Winterthur gegen St. Gallen (2:0) die Kräfteverhältnisse der beiden höchsten Schweizer Fussballligen auf den Kopf gestellt hatten, setzte Lausanne-Sport den Trend am Samstag fort. Gegen Lugano setzte sich der erste Anwärter auf den Aufstieg in die Super League mit 3:0 durch. Erst im letzten Duell vom Samstag zwischen Vertretern der beiden höchsten Schweizer Spielklassen vermochte sich erstmals ein Oberklassiger durchzusetzen – wobei auch der zuletzt wenig stilsichere FC Zürich beim 2:1 in Wil lange Probleme bekundete.

Lausanne profitierte bei seinem Cup-Coup gegen Lugano wie schon GC und Servette am Freitag von Fehlern des favorisierten Gegners. Innerhalb von einer Viertelstunde entschied das Heimteam dank Toren von Aldin Turkes (48.), Andi Zeqiri (58.) und einem Eigentor von Fabio Daprelà (64.) das Spiel zu seinen Gunsten, wobei die Gäste aus dem Tessin besonders beim 1:0 einen schläfrigen Eindruck hinterliessen.

Die Bilanz der Super-League-Vereine liest sich nach vier von fünf Sechzehntelfinal-Duellen mit Challenge-Ligisten schrecklich. Selbst ein Sieg des FC Sion im letzten Kräftemessen mit einem Challenge-Ligisten in Aarau würde an der negativen Bilanz für die Super League nichts ändern.

Für den FC Meyrin aus der ersten Liga endete auch der dritte Cup-Vergleich mit dem FC Basel in einer Niederlage (0:3). Ähnlich allerdings wie beim ersten Vergleich mit Basel vor 15 Jahren, als der Underdog 1:3 unterlegen war, gab der Aussenseiter einen guten Eindruck ab. Das Team von Marcel Koller benötigte nach einer Stunde eine Standardsituation, um sich einen entscheidenden Vorteil zu erarbeiten. Der grossgewachsene Stürmer Kemal Ademi war per Kopf für die Gäste erfolgreich – für den Neuzuzug aus Neuenburg war es der sechste Treffer aus den letzten fünf Spielen.

YB feiert Schützenfest in Freienbach

Richtig zu überzeugen wusste von den Super-Ligisten damit einmal mehr nur Meister YB. Wobei der fünftklassige FC Freienbach beim 2:11 auch aufgrund eines frühen Platzverweises kein Gradmesser darstellte. Lukas Fähndrich kannte in der 18. Minute keine Gnade mit dem Aussenseiter aus der fünfthöchsten Schweizer Fussballliga, als er nach einem Halten von Manuel Ribeiro an Jean-Pierre Nsame im Strafraum auf Penalty entschied und den fehlbaren Schwyzer Verteidiger des Feldes verwies.

Der zuvor gefoulte Nsame nutzte den Penalty zum 1:0 für die Gäste, die Young Boys in der Folge die nummerische Überzahl zur Demontage des Gegners aus der 2. Liga interregional. Innerhalb von sieben Minuten verwandelten Fabian Lustenberger (29.), Nicolas Moumi Ngamaleu (31./33.) und Christian Fassnacht (36.) das 1:0 zu Gunsten des grossen Favoriten in ein 5:0. Immerhin durfte der bereits geschlagene Aussenseiter selber auch zweimal jubeln. Nach rund einer Stunde profitierte Kurt Marty von einer Nachlässigkeit in der YB-Abwehr und traf zum 1:6, zwei Minuten vor Schluss tat es ihm Marsel Stevic zum 2:11 nach.

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