St. Gallen – Luzern 0:2

VAR-Drama für den FC St. Gallen: Luzern-Fluch hält an

SDA

20.7.2019 - 21:32

St. Gallens Fluch gegen Luzern überträgt sich auch in die Super-League-Saison 2019/20. Die Ostschweizer verlieren ihr Auftaktspiel gegen den FCL durch zwei späte Gegentore und VAR-Einfluss.

Lange sah es gut aus für St. Gallen, dass die Niederlagen-Serie gegen Luzern nicht zweistellig wurde. Die Ostschweizer waren über weite Strecken spielbestimmend und liessen selbst lange kaum etwas zu.

Letztlich schlug der Luzern-Fluch aber doch zu: In der 18. Minute revidierte Schiedsrichter Lionel Tschudi bei seiner ersten Video-Konsultation äusserst umstritten einen Foulpfiff für die St. Galler und verhinderte damit die Führung für das Heimteam.



In der 87. Minute führte ein Foulpenalty zum 0:1, und in der Nachspielzeit erhöhte Christian Schneuwly zum schmeichelhaften 2:0 für die Gäste.

Es war eine ärgerliche Niederlage für St. Gallen und die zehnte in Folge gegen Luzern. Zu dieser trug auch Luzerns neuer Goalie wesentlich bei: Marius Müller parierte diverse Male, unter anderem bei einer St. Galler Doppelchance nach einer halben Stunde und nach einem Corner in der 70. Minute mit starken Reflexen.

Erst kurz vor dem entscheidenden Penalty war Luzern unter Mithilfe von St. Gallens Keeper Dejan Stojanovic, der sich verschätzte, zu seinen ersten richtigen Chancen gekommen. Erst lag Lucas der am Boden liegenden Teamkollege Shkelqim Demhasaj in guter Position im Weg, dann köpfelte Lucas Alves den Ball an die Latte. Es war dies die Szene, die nach einem Hinweis aus der VAR-Zentrale in Volketswil zum Penalty führte. Stojanovic wollte den Ball wegfausten, kam aber zu spät und traf Lucas.



St. Gallen – Luzern 0:2 (0:0)

11'672 Zuschauer. – SR Tschudi. – Tore: 87. Eleke (Foulpenalty) 0:1. 95. Schneuwly (Schulz) 0:2.

St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Stergiou, Letard, Muheim; Görtler, Quintilla (87. Campos), Ruiz (71. Costanzo); Bakayoko (60. Itten), Guillemenot, Kutesa.

Luzern: Müller; Schwegler, Lucas, Cirkovic, Sidler; Voca, Ndenge; Schulz, Margiotta (68. Demhasaj), Schürpf; Eleke (91. Knezevic).

SDA

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