Heusler der Nachfolger? Unruhen in der Nati: Tritt jetzt auch SFV-Präsident Gilliéron zurück?

jar

17.8.2018

Peter Gilliéron ist seit 2009 SFV-Präsident.
Peter Gilliéron ist seit 2009 SFV-Präsident.
Keystone

Laut einem Medienbericht könnte der langjährige Präsident des Schweizer Fussballverbandes (SFV) Peter Gilliéron nächste Woche zurücktreten. Sein Nachfolger könnte schon bereitstehen.

Am 24. August wird der Zentralvorstand des SFV in Bern eine Sitzung abhalten. Im Mittelpunkt werden die hektischen Wochen seit dem WM-Aus der Schweizer Nati in Russland stehen. Und welche Massnahmen im Hinblick aufs nächste grosse Turnier, die EM 2020, getroffen werden müssen. 

Nachdem Generalsekretär Alex Miescher, der die Doppelbürger-Debatte rund um die Nati mit umstrittenen Aussagen lanciert hatte, seinen Rücktritt bekannt gab, könnte am nächsten Freitag auch der Boss persönlich seinen Abgang verkünden. Wie der «Blick» berichtet, «wird höchstwahrscheinlich auch Peter Gilliéron am nächsten Freitag seinen Rücktritt erklären». Es sei nicht anzunehmen, dass sich der SFV-Präsident 2019 zur Wiederwahl stellen wird. 

So spekuliert der «Blick», dass Gilliéron entweder nach seiner Amtszeit im Frühling 2019 zurücktritt, oder sofort aufhört. Ist Letzteres der Fall, könnte gemäss Statuten ein anderes Mitglied des Zentralvorstandes per sofort übernehmen. Als möglicher Gilliéron-Nachfolger wird deshalb Bernhard Heusler gehandelt. Der frühere Erfolgs-Präsident des FC Basel sitzt als Liga-Ver­treter im Gremium. Heusler könnte theoretisch also bereits in einer Woche als neuer SFV-Präsident feststehen und den Verband zumindest bis zur nächsten ausserordentlichen oder ordentlichen SFV-Delegiertenversammlung führen.

Möglich ist auch, dass am 24. August Entscheide bezüglich der Nationalmannschaft getroffen werden. Dass Coach Vladimir Petkovic ersetzt wird, gilt allerdings nicht als sehr wahrscheinlich. Petkovic hat beim SFV noch einen Vertrag bis nach der EM 2020.

Führte den FC Basel jahrelang zum Erfolg: Bernhard Heusler.
Führte den FC Basel jahrelang zum Erfolg: Bernhard Heusler.
Keystone
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