EM-Tagesticker: Eriksen schreibt Nachricht ans dänische Team ++ Evra veräppelt Ronaldo und Pogba ++ Italien hofft auf Chiellini-Rückkehr ++ Nati-Fans enttäuscht

Redaktion

17.6.2021

Die Europameisterschaft ist lanciert. Am Donnerstag geht es wieder heiss zu und her. In unserem Tagesticker halten wir dich über alle News rund um das Turnier auf dem Laufenden. 

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17.6.2021



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  • Nach 1:2 gegen Belgien: Eriksen schreibt Nachricht an dänisches Team

    Dänemarks Fussball-Star Christian Eriksen hat sich nach der 1:2-Niederlage seines Teams bei der Europameisterschaft gegen Belgien schon kurz nach dem Schlusspfiff bei seinen Kollegen gemeldet. «Christian hat uns eine Nachricht in die WhatsApp-Gruppe geschrieben. Er schrieb uns, dass wir unglaublich waren», berichtete der Stürmer Martin Braithwaite vom FC Barcelona nach der Partie.

    Aufgrund der starken emotionalen Belastung der vergangenen Tage nach Eriksens Herzstillstand erhielten die Dänen viel Lob für ihren Auftritt. «Ich spiele zwar für den besten Club der Welt. Aber ich muss sagen: Die beste Mannschaft der Welt hat heute Abend im Parken gespielt», so Barcelona-Stürmer Braithwaite weiter.

  • 17. Juni
    Eriksen bekommt ICD-Defibrillator eingesetzt

    Christian Eriksen bekommt wenige Tage nach seinem Zusammenbruch während des EM-Spiels gegen Finnland einen ICD-Defibrillator eingesetzt. Das gab der dänische Verband am Donnerstag bekannt. Dieses kleine Gerät ähnelt einem Herzschrittmacher und wird bei Menschen implantiert, die ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen haben.

    Christian Eriksen erholt sich in einem Spital in Kopenhagen
    Christian Eriksen erholt sich in einem Spital in Kopenhagen
    Bild: Keystone

    «Bei Christian wurden verschiedene Herz-Untersuchungen durchgeführt. Danach wurde entschieden, dass er ein ICD bekommen sollte. Diese Entscheidung ist nötig, nachdem Herzrhythmusstörungen bei ihm eine Herzattacke ausgelöst hatten», wird der dänische Mannschaftsarzt Morten Boesen in der Mitteilung des Verbands zitiert. Boesen stand danach in den vergangenen Tagen regelmässig in Kontakt mit den Herzspezialisten des behandelnden Krankenhauses in Kopenhagen.

    Eriksen selbst habe dieser Behandlung bereits zugestimmt, teilte der dänische Verband mit. Die Einsetzung eines ICD-Defibrillators bedeutet nicht automatisch, dass der 29-Jährige damit seine Profikarriere beenden muss. Der niederländische Nationalspieler Daley Blind betreibt damit etwa weiterhin Leistungssport.

  • 17. Juni
    Italien hofft auf Rückkehr von Chiellini

    Italien gibt nach der Verletzung von Abwehrchef Giorgio Chiellini vorsichtig Entwarnung. Die Italiener gehen nach ersten Untersuchungen davon aus, dass der 36-jährige Chiellini wieder spielen wird.

    Chiellini verletzte sich beim 3:0 gegen die Schweiz am linken Oberschenkel und musste nach 24 Minuten ausgewechselt werden. Das nächste Spiel bestreiten die Italiener am Sonntag gegen Wales. Bis zum Achtelfinal (am 26. Juni) bleibt Chiellini noch mehr als eine Woche Erholungszeit.

    Italy's Giorgio Chiellini, second from right, leaves the field after injuring during the Euro 2020 soccer championship group A match between Italy and Switzerland at Olympic stadium in Rome, Wednesday, June 16, 2021. (Ettore Ferrari, Pool via AP)
    Verletzte sich gegen die Schweiz: Italien-Captain Giorgio Chiellini.
    Bild: Keystone
  • 17. Juni
    Ärzte: Pavard erlitt keine Gehirnerschütterung

    Benjamin Pavard hat während der EM-Vorrundenpartie gegen Deutschland am vergangenen Dienstag keine Gehirnerschütterung erlitten. Das teilte die UEFA unter Berufung auf die Teamärzte der Équipe Tricolore mit. Bereits unmittelbar nach Pavards Zusammenprall mit Robin Gosens habe es dafür keine Anzeichen gegeben, eine spätere Untersuchung habe dies dann bestätigt.

    Der 25-Jährige, der nach Behandlungspause weitergespielt hatte, hatte angegeben, «ein wenig ausgeknockt» gewesen zu sein. «Den Berichten zufolge, die wir vom Mannschaftsarzt erhalten haben, scheint eine Bewusstlosigkeit nicht eingetreten zu sein», teilte die UEFA mit. Pavard war bei einer Abwehraktion nach knapp einer Stunde von Gosens mit voller Wucht am Kopf getroffen worden und hart auf dem Rasen aufgeschlagen.

    France's defender Benjamin Pavard (top) lies on the pitch injured after being caught by Germany's defender Robin Gosens in a challenge during the UEFA EURO 2020 Group F football match between France and Germany at the Allianz Arena in Munich on June 15, 2021. (Photo by ALEXANDER HASSENSTEIN / POOL / AFP) (Photo by ALEXANDER HASSENSTEIN/POOL/AFP via Getty Images)
    Benjamin Pavard nach der Szene mit Gosens.
    Bild: Getty

    Nach der Partie war darüber diskutiert worden, ob Pavard nicht hätte ausgewechselt werden müssen. Kopfverletzungen im Fussball sind weiter ein sensibles Thema. Die UEFA verwies auf die eigene, für alle Teams verpflichtende «Concussion Charter» für den Umgang mit Kopfverletzungen. Bei Anzeichen einer Gehirnerschütterung oder Bewusstlosigkeit muss der Spieler ausgewechselt werden. «Der Teamarzt ist die einzige Person», die über das Vorgehen entscheiden dürfe, schreibt die UEFA vor.

  • 17. Juni
    Captain Kjaer über Eriksen: «Ein Schock für immer»

    Wenige Stunden vor dem zweiten EM-Spiel von Dänemark hat Simon Kjaer angekündigt, dass die Mannschaft an diesem Donnerstagabend für ihren im Auftaktspiel kollabierten Teamkollegen Christian Eriksen spielen wird. «Gegen Belgien werden wir heute mit Christian in unseren Herzen und unseren Gedanken den Platz betreten», sagte Kjaer in einer Mitteilung des dänischen Verbandss. «Das gibt uns Frieden in unserem Inneren und erlaubt uns, uns auf den Fussball zu konzentrieren.» Für Eriksen und ganz Dänemark zu spielen, sei die grösste Motivation für alle.

    Kjaer spendete auch Eriksens Partnerin auf dem Platz Trost.
    Bild: keystone

    Kjaer hatte am Samstag Erste Hilfe für Eriksen geleistet, nachdem dieser im Spiel gegen Finnland im Kopenhagener Stadion zusammengebrochen war. «Ein Schock, der für immer Teil von mir – Teil von uns allen – sein wird», erklärte Kjaer. Der 32-jährige Milan-Legionär zeigte sich stolz, wie die Mannschaft zusammen reagiert und sich verhalten habe.

    Kjaer zeigte sich gerührt und dankbar für die Unterstützung. «Das Einzige, was wichtig ist und wirklich zählt, ist, dass Christian okay ist», betonte der Abwehrspieler nach «einigen ganz besonderen Tagen, in denen der Fussball nicht die wichtigste Sache war».

  • 17. Juni
    Notarzt schildert die Rettung bei Eriksen

    Wie der deutsche Intensivmediziner Jens Kleinefeld  berichtete, sei bei Christian Eriksen bereits nach wenigen Minuten Herzmassage der Defibrillator eingesetzt und einmalig der Elektroschock ausgelöst worden.

    «Etwa 30 Sekunden später hat der Spieler die Augen geöffnet und ich konnte direkt mit ihm sprechen. Das war ein sehr bewegender Moment, weil bei solchen medizinischen Notfällen im Alltag die Erfolgsaussichten doch deutlich geringer sind», so Kleinefeld.

    Kleinefeld sagte, dass er sich noch im Stadion zu 99 Prozent sicher gewesen sei, dass der Däne stabil im Krankenhaus ankomme und dort auch stabil bleibe. «Bei einem medizinisch durchgecheckten Profisportler handelt es sich meistens um eine Art 'Kurzschluss', der das Kammerflimmern auslöst. Der Elektroschock gibt dann den entscheidenden Impuls, dass das Herz wieder schlägt. Bei so jemandem ist – anders als bei normalen Patienten, etwa mit Vorerkrankungen – die Wahrscheinlichkeit minimal, dass das Herz erneut stehen bleibt», erläuterte der Mediziner.

  • 17. Juni
    Marco Streller: «Die Schweizer Mannschaft hat mich enttäuscht»

    Marco Streller analysiert die klare Niederlage der Schweiz gegen Italien. Er hätte nicht gedacht, dass der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften so gross sein würde (hier geht's zu den Nati-Noten). Trotzdem glaubt Streller weiter an eine Achtelfinal-Qualifikation.

    Marco Streller: «Die Schweizer Mannschaft hat mich enttäuscht»

    Marco Streller: «Die Schweizer Mannschaft hat mich enttäuscht»

    Marco Streller analysiert die klare Niederlage der Schweiz gegen Italien. Er hätte nicht gedacht, dass der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften so gross sein würde. Trotzdem glaubt Streller weiter an eine Achtelfinal-Qualifikation.

    16.06.2021

  • 17. Juni
    Nati-Fans sind bitter enttäuscht: «Anspruch und Wirklichkeit liegen weit auseinander»
    Nati-Fans sind bitter enttäuscht: «Anspruch und Wirklichkeit liegen weit auseinander»

    Nati-Fans sind bitter enttäuscht: «Anspruch und Wirklichkeit liegen weit auseinander»

    Beim 0:3 in Rom im zweiten Gruppenspiel gegen Italien kassiert die Schweizer Nationalmannschaft eine der heftigsten Niederlagen der letzten Jahre. Die Nati-Fans sind bitter enttäuscht und kritisieren die Leistung der Mannschat zum Teil heftig.

    17.06.2021

  • 17. Juni
    Evra veräppelt Ronaldo und Pogba

    Patrice Evra macht sich in seinem neusten Streich über seine ehemaligen Teamkollegen Cristiano Ronaldo (bei Man Utd) und Paul Pogba (französische Nati) lustig, die während ihren Pressekonferenzen ihre Getränke (Coca Cola beziehungsweise Bier) wegstellten.

  • 17. Juni
    Varane: Knie-Protest nicht mehr so bedeutungsvoll

    Raphael Varane erklärt, warum die französische Nationalmannschaft sich nicht mehr an den knienden Protesten gegen Rassismus vor Anpfiff ihrer Spiele beteiligt.

    Varane: Knie-Protest nicht mehr so bedeutungsvoll

    Varane: Knie-Protest nicht mehr so bedeutungsvoll

    Raphael Varane erklärt, warum die französische Nationalmannschaft sich nicht mehr an den knienden Protesten gegen Rassismus vor Anpfiff ihrer Spiele beteiligt.

    17.06.2021

  • Zwei Corona-Fälle bei den Slowaken 

    Die Slowakei ist vor ihrem zweiten EM-Spiel am Freitag gegen Schweden in St. Petersburg von zwei Corona-Fällen betroffen. Verteidiger Denis Vavro und ein Betreuer mussten sich nach positiven Tests in Isolation begeben.

    Sie würden eng mit den russischen Gesundheitsbehörden zusammenarbeiten und hätten sofort das Protokoll der UEFA angewendet, damit sich das Virus nicht weiter im Team verbreiten könne, versicherte der slowakische Coach Stefan Tarkovic.

    UEFA-Turnierdirektor Martin Kallen sagte während einer Medienrunde am Donnerstag, man gehe vom planmässigen Anpfiff des Spiels aus. «Im Moment mache ich mir keine Sorgen», sagte der Schweizer.

  • 17. Juni
    Moreno unterstützt spanischen Sturmrivalen Morata nach Pfiffen

    Laut Sturmkollege Gerard Moreno machen die Pfiffe der eigenen Fans Spaniens Angreifer Alvaro Morata nichts aus. «Er sieht stark aus», sagte der Offensivmann vom FC Villarreal in einem Interview der Sportzeitung «As»: «Er geniesst das Vertrauen von uns allen.»

    Morata war beim 0:0 um Auftakt der Spanier in Sevilla gegen Schweden teilweise ausgepfiffen worden. Im letzten Testspiel der «Seleccion» vor der EM war es in Madrid beim 0:0 gegen Portugal ebenfalls zu Unmutsbekundungen gegen den 28 Jahre alten Angreifer gekommen, der auch in der kommenden Saison vom spanischen Meister Atlético Madrid an Juventus Turin ausgeliehen wird.

    Moreno war bei der Nullnummer gegen Schweden erst gegen Ende eingewechselt worden. «Wir alle wissen, wie es funktioniert», kommentierte der 29 Jahre alte Mittelstürmer die Reaktionen der Fans auf die Torflaute. Titelmitfavorit Spanien muss am Samstag in Sevilla gegen Polen spielen, das seinen Auftakt mit 1:2 gegen die Slowakei verpatzt hatte.

    epa09245922 Spain's national soccer team players (L-R) Gerard Moreno, Marcos Llorente, Fabian Ruiz, Alvaro Morata and Koke Resurreccion attend a training session at Wanda Metropolitano stadium in Madrid, Spain, 03 June 2021, on the eve of their friendly soccer match against Portugal. EPA/Juan Carlos Hidalgo
    Gerard Moreno (ganz links) will Alvaro Morata (Mitte) unterstützen.
    Bild: Keystone
  • 17. Juni
    Portugals Bruno Fernandes über Belastung im Fussball

    Offensivspieler Bruno Fernandes, der für Manchester United in der abgelaufenen Saison 58 Mal aufgelaufen ist, bei einer Pressekonferenz zum Thema Belastung.

  • 17. Juni
    Türkische Mannschaft in der Heimat scharf kritisiert

    Auch die Türken erhofften sich (wie die Schweizer) von der Europameisterschaft so viel. Sie galten als Wundertüte und Geheimfavorit. Die türkische Nationalmannschaft, so die Hoffnung in der Heimat, sei besser als jene Teams, die es 2002 an der WM in Südkorea und Japan und 2008 an der EM in der Schweiz jeweils in die Halbfinals schafften.

    Die Euphorie wich nun der Ernüchterung. Die Kritik in der Heimat ist happig.

  • 17. Juni
    Englands Abwehrchef Maguire fit für Duell mit Schottland

    Englands Abwehrchef Harry Maguire hat sich für das zweite EM-Vorrundenspiel am Freitag gegen Schottland fit gemeldet. «Ich fühle mich gut. Ich bin wieder verfügbar, habe trainiert und freue mich darauf», sagte der Kapitän von Manchester United.

    Der 28-Jährige hatte sich Anfang Mai in der Premier League am Sprunggelenk verletzt und seitdem kein Spiel mehr absolviert. «Ich habe jetzt einige Einheiten hinter mir und fühle mich fit, also bin ich bereit für das Spiel», so Maguire. Im Duell mit den Schotten könnte er in der Innenverteidigung Tyrone Mings ersetzen.

    England's Harry Maguire, left, and Ben White during a training session at St George's Park, Burton upon Trent, England, Monday June 14, 2021. (Nick Potts/PA via AP)
    Harry Maguire (l.) meldet sich wieder einsatzbereit.
    Bild: Keystone
  • Ramos verlässt Real – «Ein Mythos von Madrid sagt Adios»

    Klub-Ikone Sergio Ramos wird die «Königlichen» verlassen. Der 35-Jährige bekam keinen neuen Vertrag mehr.

    Er war im Sommer 2005 vom FC Sevilla in die spanische Hauptstadt gewechselt und holte mit Real insgesamt 22 Titel. Mit der Nationalmannschaft wurde er 2008 und 2012 Europameister, 2010 Weltmeister. Für die aktuelle EM wurde Ramos nach Verletzungen in der vergangenen Saison von Trainer Luis Enrique nicht berufen. Mit 180 Einsätzen ist Ramos Spaniens Rekordnationalspieler.

    «Eine Legende geht», schrieb die Sportzeitung «As» am Donnerstag auf ihrer Titelseite und widmete Ramos trotz EM die ersten drei Seiten: «Ein Mythos von Madrid sagt Adios.» Bei der «Marca» hiess es: «Das Ende einer Ära.»

    Sergio Ramos auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber.
    Bild: Getty
  • 16. Juni
    Yann Sommer nach dem Spiel abgereist

    Nationaltorwart Yann Sommer ist unmittelbar nach der 0:3-Niederlage der Schweiz im EM-Vorrundenspiel gegen Italien nach Deutschland abgereist. Der 32-Jährige wird in den kommenden Tagen zum zweiten Mal Vater und will bei der Geburt des Kindes dabei sein. Wann der Torhüter vom Fussball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach zur Nationalmannschaft zurückkehrt ist offen. Die Schweiz trifft im letzten Gruppenspiel am Sonntag in Baku auf die Türkei.

    Yann Sommer wird in den nächsten Tagen zum zweiten mal Vater.
    Yann Sommer wird in den nächsten Tagen zum zweiten Mal Vater.
    Keystone
  • Autobombe in der Nähe des Stadio Olimpico

    Ein Autobomben-Alarm hat am Mittwoch in Rom vor dem EM-Spiel für Strassensperrungen und Aufregung gesorgt. Im Auto eines für städtische Parks Verantwortlichen wurde nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa ein handgefertigter Sprengsatz entdeckt. Laut der Zeitung «La Repubblica» hatte der Wagenbesitzer am Nachmittag die Polizei über die Entdeckung informiert.

    Weil in der italienischen Hauptstadt am Abend das EM-Spiel Italiens gegen die Schweiz ausgetragen wurde und das Olympia-Stadion gut zwei Kilometer vom Fundort entfernt liegt, schlossen Medien anfangs mögliche Bezüge nicht aus. Nach Angaben der Agentur Ansa hatte der für die Sanierung von Parks zuständige Autobesitzer allerdings wegen seiner beruflichen Aufgabe schon früher Drohungen erhalten. Über die Hintergründe des aktuellen Vorfalls machten die Behörden zunächst keine Angaben.

    Der Sprengsatz in einer Spraydose sei nicht explodiert und von Experten entschärft worden, schrieb Ansa. Die Behörden gaben auf Anfrage keine Details heraus. Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi nannte den Fund der Bombe auf Twitter eine «sehr ernste Angelegenheit». Sie bekundete dem potenziellen Anschlagsopfer ihre Solidarität.

    Das Stadio Olimpico ist heute Austragungsort des Nati-Spiels gegen Italien.
    Das Stadio Olimpico ist heute Austragungsort des Nati-Spiels gegen Italien.
    Keystone
  • Gareth Bale verschiesst Penalty im Stil eines Golfers

    Wales gewinnt gegen biedere Türken verdient mit 2:0 – Gareth Bale bereitet beide Treffer vor. Zu Reden gibt aber natürlich auch sein kläglich verschossener Elfmeter – meilenweit drischt er das Leder über die Querstange. Das erinnert uns doch schwer an den Penalty von Roberto Baggio im WM-Final 1994. Dem italienischen Superstar mit dem Rossschwänzchen, der sein Team in den Final schoss, versagten die Nerven – so wie zwei seiner Teamkollegen übrigens auch. Wie dem auch sei, wir finden, Bale sollte es den Schweizer Nati-Spielern gleichtun und dringend dem Coiffeur einen Besuch abstatten.

    Manch einer glaubt, dass Bale einfach kurzerhand die Sportart verwechselt hat. Es ist ja bekannt, dass er äusserst gerne Golf spielt – Gerüchten zufolge noch lieber als Fussball. Zumindest lieber als Fussballspielen in Madrid …

  • Lautstarke Kritik wegen Arnautovic-Sperre

    Der österreichische Verbandspräsident Leo Windtner hat die Sperre für Marko Arnautovic heftig kritisiert. Von einer Berufung sah der Verband zwar ab. «Es ist aber schwer zu verstehen, dass der eigentliche Provokateur Alioski komplett ungeschoren davonkommt und nur unser Spieler gesperrt worden ist», sagte Windtner am Mittwoch der Nachrichtenagentur APA.

    Windtner erwartet nun, dass das österreichische Team am Donnerstag auch für den gesperrten Arnautovic spielen wird. «Es gab hier den Schulterschluss», sagte der Verbandsboss. «Ich glaube auch, dass es in der Mannschaft die Reaktion geben wird: Jetzt erst recht, rücken wir noch mehr zusammen.»

  • Der Greenpeace-Bruchpilot ist kein Unbekannter

    Es war der Aufreger des Abends, als ein Greenpeace-Aktivist vor dem EM-Spiel zwischen Frankreich und Deutschland mit seinem Motor-Gleitschirm Kurs in Richtung Spielfeld nahm. Er demolierte technische Geräte und verletzte zwei Menschen. Die Scharfschützen hatten ihn bereits im Visier.

    Dabei bringt der 38-Jährige Pilot eigentlich Flug-Erfahrung mit. Schon im März dieses Jahres war er mit dem Gleitschirm in Frankfurt «gegen die klimaschädliche Geldpolitik der Notenbanken» im Einsatz. Damals ging auch nichts schief. Zwei Piloten landeten auf dem Dach der Grossbank EZB, während ein Dritter das Flugbanner hochhielt.

    Der Bruchpilot war schon im Frühjahr für Greenpeace bei einer Aktion im Einsatz.
    Der Bruchpilot war schon im Frühjahr für Greenpeace bei einer Aktion im Einsatz.
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