Arsenal-Stars dröhnen sich mit Lachgas zu – Teenager Guendouzi bewusstlos?

7.12.2018 - 12:35, jar

Mattéo Guendouzi (oben links) liegt zugedröhnt auf dem Sofa. Alexandre Lacazette (unten links), Sead Kolasinac und Mesut Özil (rechts) scheinen Erfahrung mit Lachgas zu haben. 
Bild: Screenshot/Sun

In den englischen Medien macht gerade ein Video die Runde, das mehrere Starspieler von Arsenal London beim Inhalieren von Lachgas zeigt. Der Jüngste von ihnen scheint sogar zusammengebrochen zu sein.

Mesut Ozil, Pierre-Emerick Aubameyang und Alexandre Lacazette – sie sind nicht nur auf dem Platz für die Unterhaltung zuständig, sondern offenbar auch richtige Party-Tiger. Das zeigt ein Video, welches am Freitagmorgen von der englischen Boulevard-Zeitung «Sun» veröffentlicht wurde.

Die wilde Party soll im vergangenen Sommer im Londoner Tape Club stattgefunden haben. Notabene im August, nur wenige Tage vor Saisonstart in der Premier League – den Arsenal mit zwei Niederlagen so ziemlich vergeigte. Bildaufnahmen zeigen, wie die Fussballer sich mit Lachgas-Ballonen zudröhnen. Die Droge, auch bekannt als «Hippie Crack», verursacht ein euphorisches und entspanntes Gefühl, ist aber durchaus auch gefährlich. Wegen Sauerstoffmangel droht Erstickungsgefahr, im schlimmsten Fall kann der Konsum tödlich enden. 

In England ist Lachgas nicht illegal, nur der Verkauf an unter 18-Jährige ist verboten. Im Video ist zu sehen, wie der 19-jährige Mittelfeldspieler Mattéo Guendouzi – offensichtlich unerfahren mit der Einnahme des Distickstoffmonoxids (N2O) – nach dem Inhalieren in sich zusammenbricht. Die «Sun» spekuliert sogar, dass der junge Franzose für einige Sekunden sein Bewusstsein verlor. Auch Özil scheint ziemlich benommen zu sein. Lacazette hingegen macht nicht den Eindruck, als hätte er zum ersten Mal an einem Lachgas-Ballon gezogen. 

Die Rechnung der Party, an die gemäss der «Sun» 70 Frauen eingeladen wurden, soll sich auf rund 30'000 Pfund (38'000 Franken) belaufen haben. Ob die Fussballer Santionen befürchten müssen, ist nicht klar. «Wir werden mit den Spielern sprechen und sie daran erinnern, dass sie aufpassen müssen, wie sie den Klub repräsentieren», wird ein Arsenal-Sprecher zitiert. Die beiden Schweizer «Gunners» Granit Xhaka und Stephan Lichtsteiner sind auf dem Video nicht zu sehen.

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