Debatte

Toni Kroos kritisert Aubameyang & Co. für übertriebene Jubelposen – Arsenal-Star schlägt zurück

SB10

12.11.2020

Nicht alle haben Freude am «Maskenmann Aubameyang». 
Bild: Keystone

Toni Kroos hat sich kritisch über ausufernde Jubel-Einlagen geäussert und nannte unter anderem Pierre-Emerick Aubameyang als Negativ-Beispiel. Der Gabuner wehrte sich nun gegen die Vorwürfe.

Der deutsche Nationalspieler Toni Kroos meinte im Fussball-Podcast «Einfach mal Luppen»: «Einstudierte Tänze oder Choreographien sind schon sehr albern – noch schlimmer sind versteckte Gegenstände, in den Schienbeinschoner oder so. Kollege Aubameyang holte ja mal eine Maske raus nach dem Tor, da hört es für mich auf.» Dieser «Quatsch» sei auch kein gutes Vorbild für die Kinder, die halt vieles nachahmen würden, so der Real-Star. Auch sein Sohn Leon habe schon rumgehampelt wie Griezmann, beklagte sich Kroos.

Arsenal-Captain Aubameyang, der bereits in seiner Zeit bei Borussia Dortmund mit verschiedenen Masken seine Tore feierte, antwortete seinem Berufskollegen via Twitter. «Übrigens: Hat dieser Toni Kroos Kinder? Nur zur Erinnerung: Ich habe es für meinen Sohn einige Male getan, und ich werde es wieder tun.»

«Ich wünsche dir, dass du eines Tages Kinder (Anm. d. Red: Toni Kroos hat drei) hast und sie so glücklich machst wie zum Beispiel diese Primarschüler», hielt der 31-Jährige fest. Dazu postete der Gabuner zwei Bilder. Da erste zeigt die Aufforderung an die Schüler, zu malen, was für sie Glück bedeutet. Das zweite zeigt das Werk eines Schülers von «Auba», natürlich in Jubelpose. Fazit: Klarer Punktsieg für den Arsenal-Stürmer. 


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