Formel 1 Schrecksekunde in Bahrain: Grosjean rettet sich nach Horror-Crash aus brennendem Auto

sda

29.11.2020 - 15:41

Grosjean rettet sich nach Horror-Crash in Bahrain aus seinem brennenden Auto

Grosjean rettet sich nach Horror-Crash in Bahrain aus seinem brennenden Auto

Kurz nach dem Start kracht Romain Grosjean beim GP in Bahrain ungebremst in die Leitplanke, worauf sein Wagen sofort in Flammen aufgeht. Mit viel Glück kann sich der Franzose aus seinem Auto retten und kommt ohne schwerwiegende Verletzungen davon.

29.11.2020

Der Grand Prix von Bahrain beginnt mit einem schweren Unfall von Romain Grosjean. Der Romand hat grosses Glück. Er übersteht den Vorfall ohne schwerwiegende Verletzungen.

Der Unfall ereignete sich kurz nach dem Start in der dritten Kurve. Grosjean schlug heftig in den Leitplanken ein – so heftig, dass das Auto in der Mitte in zwei Teile gerissen wurde. Weil sich auch noch das auslaufende Benzin entzündete, musste beim Anblick des Feuerwalls mit dem Schlimmsten gerechnet werden. Doch Grosjean vermochte sich selber aus dem Wrack zu befreien und sich in Sicherheit zu bringen. Den Unfallort verliess er leicht benommen und hinkend. Zur ersten Abklärung wurde er in die Klinik an der Strecke überführt.

Roman Grosjean hatte bei seinem Unfall einen grossen Schutzengel.
Roman Grosjean hatte bei seinem Unfall einen grossen Schutzengel.
Bild: Twitter/Keystone

Am Ursprung des Unfalls hatte Grosjean selber gestanden. Der Genfer touchierte beim Versuch, die Spur zu wechseln, mit dem AlphaTauri mit dem Russen Daniil Kwjat am Steuer. Danach raste er ungebremst und entsprechender Geschwindigkeit in die Streckenbegrenzung.

Alan van der Merwe, «Media Car Driver» seit 12 Jahren und erster Helfer an der Unfallstelle, schildert: «Ich habe in 12 Jahren noch nie so viel Feuer gesehen. Es dauerte vielleicht nur einige Sekunden, bis wir realisierten, was passierte. Aber es fühlte sich an wie Jahre.» 

Das Rennen wurde unverzüglich abgebrochen und wird nach den Reparaturarbeiten neu gestartet.

Zurück zur StartseiteZurück zum Sport

sda