Digital-News des Tages

Amazon-Ausfall legt grosse Teile des Webs lahm

dj

26.11.2020

Amazon Web Services steckt hinter zahlreichen Websites.
Getty Images

Ein Amazon-Ausfall hat zahlreiche Websites lahmgelegt, Ransomware stoppt den Unterricht in Baltimore und die Materialkosten eines iPhone 12 Pro wurden berechnet. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Eine Störung bei Amazon Web Services (AWS), dem grössten Cloud-Server-Anbieter der Welt, hat in der Nacht zu Ausfällen bei zahlreichen Websites, Apps und Diensten geführt, meldet «The Verge». Konzentriert war der Ausfall an der Ostküste der USA. So waren etwa die Websites der «Washington Post», der New Yorker U-Bahn, Flickr oder von Adobe betroffen.

Auf Twitter berichteten Nutzer sogar, dass ihre smarten Staubsauger und Türklingeln nicht mehr richtig funktionierten, weil auch sie auf AWS angewiesen sind. In den Morgenstunden Schweizer Zeit waren die Dienste grösstenteils wiederhergestellt.

Erneute Fristverlängerung für TikTok

Die US-Regierung hat die Frist für den erzwungenen Verkauf von TikTok erneut nach hinten verschoben, so «Variety». Neuer Termin ist nun der 7. Dezember. TikTok habe zuvor einen neuen Vorschlag zum zukünftigen Aufbau des US-Geschäfts an das zuständige Committee on Foreign Investment in the United States geschickt. Versuche der Trump-Regierung, die App zu verbieten, sind bisher vor Gerichten gescheitert.

Ransomware legt Schulen in Baltimore lahm

Ein Ransomware-Angriff hat das Netzwerk der Schulen in Baltimore County im US-Bundesstaat Maryland lahmgelegt, berichtet «Engadget». Da aufgrund der Corona-Pandemie derzeit fast alle Schüler von zu Hause aus lernen, fällt damit auch der Unterricht aus. Im vergangenen Jahr wurde die Stadtverwaltung von Baltimore durch einen Ransomware-Angriff wochenlang lahmgelegt.

iPhone-12-Pro-Bauteile sind 406 Dollar wert

Die einzelnen Bauteile eines iPhone 12 Pro haben einen Wert von 406 Dollar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von «Nikkei». Den grössten Anteil am Wert der iPhones haben dabei Komponenten aus Südkorea, die 26,8 Prozent einnehmen. Das ist hauptsächlich dem von Samsung fabrizierten OLED-Bildschirm geschuldet.

Zurück zur Startseite