Apple arbeitet mit Goldman Sachs an Kredit-Dienst

Dirk Jacquemien

14.7.2021

Mit Apple Pay will Tim Cook noch mehr Geld verdienen.
Mit Apple Pay will Tim Cook noch mehr Geld verdienen.
Keystone

Apple baut an Finanzdienstleistungen, Microsoft schliesst über 100 Sicherheitslücken und Google muss 500 Millionen Euro Busse zahlen. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Dirk Jacquemien

14.7.2021

Apple arbeitet laut «Bloomberg» zusammen mit der Investmentbank Goldman Sachs an einem Kredit-Dienst für Apple Pay. Bei «Apple Pay Later» sollen Kund*innen über Apple Pay einkaufen können, abgerechnet wird dann allerdings erst später. Mit solchen Kurzzeitkrediten machen bereits PayPal oder Klarna grosse Geschäfte.

Zur Begleichung des Kredits sollen die Nutzer*innen zwei Optionen bekommen. Einmal können sie die Rechnung in vier, alle zwei Wochen fälligen Raten bezahlen. Dies wäre zinsfrei. Alternativ ist eine Begleichung über mehrere Monate hinweg möglich, hier würden dann Zinsen anfallen. Wie hoch diese ausfallen, ist noch unklar, Konkurrenten verlangen hier teilweise bis zu 30 Prozent.

Apple lanciert «MagSafe Battery Pack»

Apple hat für das iPhone 12 und 12 Pro ein externes Batteriepack lanciert. Die «Externe MagSafe Batterie» für 105 Franken lässt sich magnetisch an die Rückseite des Smartphones andocken. Die externe Batterie hat in etwa dieselbe Kapazität wie das iPhone 12 selbst.

Die externe MagSafe Batterie kostet 105 Franken.
Die externe MagSafe Batterie kostet 105 Franken.
Apple

Microsoft schliesst 116 Sicherheitslücken

Am gestrigen Patch Tuesday hat Microsoft Update für seine Produkte veröffentlicht, die stolze 116 Sicherheitslücken schliessen sollen, schreibt «Krebs on Security». Vier davon seien aktiv ausgenutzt worden. Letzte Woche musste Microsoft wegen besonders schwerwiegenden Sicherheitslücken im Drucker-Dienst ein ausserplanmässige Update lancieren.



500 Miollionen Euro Busse für Google

Google muss in Frankreich eine Busse von 500 Millionen Euro zahlen. Der Tech-Gigant habe unredlich mit Verlagen über eine Vergütung zur Nutzung von Presseinhalten verhandelt, so der Vorwurf der dortigen Wettbewerbsbehörde. Sollte Google nicht innert zwei Monate Vorschläge für eine Vergütung machen, drohen weitere Bussen in Höhe von 900'000 Euro pro Tag, meldet der «Deutschlandfunk».