Apple veröffentlicht iOS 14 und mehr

Dirk Jacquemien

17.9.2020 - 10:43

Apple-Nutzer bekommen grosse Updates, der Tech-Boom an der Börse geht weiter und viele Schweizer wären gerne ein Cyborg. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Vergangene Nacht hat Apple Updates für fast alle seine Betriebssysteme veröffentlicht. iOS 14, iPadOS 14, watchOS 7 und tvOS 14 stehen zum kostenlosen Download bereit. iOS 14 und iPadOS 14 sind mit allen Geräten kompatibel, auf denen bereits iOS/iPadOS 13 verfügbar waren. watchOS 7 braucht eine Apple Series 3 oder neuer.

iOS 14 ist das erste grosse iOS-Update seit Langem, das nicht parallel mit einem neuen iPhone veröffentlicht wird. Die Lancierung des iPhone 12 wurde bekanntlich wegen Coronakomplikationen auf den Oktober verschoben. Die Veröffentlichung von iOS 14 wurde mit einem Tag Vorwarnung auf dem Apple-Event am Dienstag angekündigt. Damit verärgerte Apple zahlreiche Entwickler, weil sie ihre Apps nicht rechtzeitig für iOS 14 aktualisieren konnten, wie «Techcrunch» meldet.



Safari 14 veröffentlicht

Ebenfalls noch warten muss man auf macOS 11 Big Sur, das sich noch in der Betaphase befindet. Der Browser Safari 14 wurde allerdings nun schon vorab für Nutzer der Vorgängerversionen Mojave und Catalina veröffentlicht. Das Update bringt verbesserten Privatsphärenschutz, Vorschau für Tabs und eliminiert endgültig Adobe Flash.



Cloud-Dienstleister verdoppelt Wert beim Börsendebüt

Der amerikanische Cloud-Anbieter Snowflake hat bei seinem gestrigen Debüt an der New Yorker Börse am ersten Tag seinen Kurs verdoppelt. Die Aktie wurde zu einem Preis von 120 Dollar ausgegeben und beendete den Tag bei 253 Dollar. In der Coronakrise verzeichneten fast alle Tech-Unternehmen grosse Zuwächse an den Börsen.

Viele Schweizer wollen Cyborgs sein

Knapp 58 Prozent der Schweizer wären laut einer Umfrage von Kaspersky bereit, mittels Implantaten oder ähnlicher Technologie den eigenen Körper zu «verbessern» — sie würden dann also zu Cyborgs werden. 69 Prozent hätten allerdings Sorge, dass dann ihr eigener Körper gehackt werden könnte, berichtet «Inside-IT».

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