Erste Malware speziell für Apples neuen M1-Chip entdeckt

dj

18.2.2021

Auch der M1 ist nicht vor Malware gefeilt.
Auch der M1 ist nicht vor Malware gefeilt.
Getty Images

Hacker passen ihre Malware an die neuen Apple-Chips an, Jeff Bezos ist wieder der reichste Mann der Welt und Google suspendiert die Trump-App. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Erst mal wurde Malware entdeckt, die offenbar speziell für Apples neuen M1-Prozessor entwickelt wurde. Es handelt sich um eine bösartige Erweiterung für den Apple-Browser Safari namens «GoSearch22», wie «Wired» berichtet. Die Erweiterung ist eine Variante der bekannten Mac-Malware «Pirrit», die ständig ihre Form ändern, um der Erkennung zu entkommen.

Pirrit ist Adware, zeigt also auf infizierten Systemen vor allem aufdringliche Werbung an. Damit ist sie zwar nicht besonders gefährlich, demonstriert allerdings, dass auch die neuen Apple-Systeme nicht immun vor Malware sind. Da Anti-Viren-Software grösstenteils noch nicht auf die neue Prozessor-Architektur angepasst ist, ist auch die Erkennung speziell für M1 entwickelter Malware derzeit noch schwieriger.



Waymo teste selbstfahrende Autos in San Francisco

Google-Schwesterunternehmen Waymo testet seine autonomen Autos nun auch in San Francisco. Mitarbeiter werden die selbstfahrenden Chryslers und Jaguars überwachen, berichtet «Venturebeat». Bisher testete Waymo seine Technik ausschliesslich im Grossraum Phoenix im US-Bundesstaat Arizona.

Bezos überholt Musk wieder

Amazon-Chef Jeff Bezos ist wieder der reichste Mensch der Welt. Der «Bloomberg Billionaires Index» schätzt sein Vermögen auf 191 Milliarden Dollar. Damit steht er wieder vor Tesla-CEO Elon Musk, der auf «nur» 190 Milliarden Dollar kommt. Im Januar hatte Musk dank der explodierenden Tesla-Aktie Bezos kurzzeitig vom Thron verstossen.

Google suspendiert Trump-App

Google hat die App der Kampagne von Ex-Präsident Donald Trump im Play Store suspendiert. Grund sei die Nicht-Funktionalität der App, so Google zu «TechCrunch». Inhalte der App werden nicht mehr geladen, der Fehler liegt dabei offenkundig beim Entwickler.

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