Facebook verbindet Instagram und Messenger

dj

1.10.2020 - 10:59

Die neue Funktionalität müssen Instagram-Nutzer explizit anschalten.
Facebook

Chatten zwischen Instagram und Messenger wird möglich, China prüft eine Kartelluntersuchung gegen Google und Tim Cook bekommt jede Menge Apple-Aktien geschenkt. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Nutzer von Instagram sowie dem Facebook-Messenger können bald miteinander chatten, auch wenn sie beim jeweils anderen Dienst kein Konto haben. Die Funktionalität soll allen Nutzern in nächster Zeit angeboten werden, sie müssen sie explizit annehmen. Als Bonbon wird Instagram-Nutzern unter anderen die Möglichkeit zum Chat mit Emojis angeboten, um sie zur Zustimmung zu bewegen.

Perspektivisch soll auch WhatsApp in diese gemeinschaftliche Kommunikation eingebunden werden. Mit einer tiefen Integration seiner verschiedenen Dienste will Facebook auch eine allfällige Zerschlagung des Unternehmens, die in amerikanischen und europäischen Regierungskreisen immer wieder diskutiert wird, erschweren.

China prüft Kartelluntersuchung gegen Google

Nach einer Beschwerde von Huawei bereiten die chinesischen Kartellbehörden eine Untersuchung von Google vor. Der US-Firma wird vorgeworfen, die Dominanz von Android zur Unterdrückung der Konkurrenz zu missbrauchen, berichtet «Reuters». Es ist unklar, wie die Untersuchung in der Praxis aussehen könnte, da Google aufgrund staatlicher Zensur in China quasi nicht präsent ist. Beobachter sehen das Verfahren daher eher als Retourkutsche gegen US-Sanktionen von chinesischen Firmen.

Riesiges Aktienpaket für Tim Cook

Mit Aktienoptionen soll Apple-CEO Tim Cook langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Der Apple-Verwaltungsrat wollte damit auch seine «herausragende» Führung des Unternehmens würdigen, teilte das Gremium mit. Je nach Performance könnte Cook bis 2025 knapp eine Million Apple-Aktien bekommen – zum heutigen Kurs wären diese rund 115 Millionen Dollar wert.

EU will Bloatware deinstallierbar machen

Die EU möchte Smartphone-Hersteller dazu zwingen, dass vorinstallierte Apps auf den Geräten (die sogenannte Bloatware) in allen Fällen von den Nutzern wieder gelöscht werden. Diese Apps werden meistens aufgrund von lukrativen Vereinbarungen mit App-Entwicklern von Fabrik aus auf die Smartphones geladen. Bis Ende des Jahres soll diese Praxis verboten werden.

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