Das macht die Open World von «Cyberpunk 2077» so besonders

Fabian Gilgen

3.8.2020 - 12:06

Noch nie sah eine Stadt in einem Spiel so lebendig aus wie in «Cyberpunk 2077».
Bild: CD Projekt Red

Open-World-Spiele gibt es zuhauf. Einige scheitern aber daran, ihre grosse, offene Spielwelt mit interessanten und abwechslungsreichen Inhalten zu füllen. «Cyberpunk 2077» will diesen Fehler nicht machen.

In «Cyberpunk 2077» erwartet den Spieler mit der Stadt Night City eine riesige offene Welt. In der Weite soll diese zwar kleiner sein als jene von «The Witcher 3», dafür geht die Stadt mit ihren Gebäudekomplexen mehr in die Vertikale.

Der Trailer zu «Cyberpunk 2077».

Video: Youtube

Damit Night City nicht langweilig wird, sieht sie praktisch überall auch anders aus. In den sechs Distrikten der fiktiven Stadt ist von düsteren und heruntergekommenen Gang-Vierteln bis zu schicken und noblen Quartieren der Oberschicht alles vertreten.

Zudem setzt Entwickler CD-Projekt auf Details. So zeigen zahlreiche Gameplay-Demos Night City voller Leben und Farbe. Die Bewohner, die sich in der Stadt bewegen, sind nicht bloss in die Stadt hineingesetzt worden. Vielmehr scheint jeder Einzelne seinem Alltag nachzugehen und eine eigene Geschichte zu erzählen. Den Entwicklern war es hierbei wichtig, dass jeder Charakter, wenn auch noch so unwichtig, über eine Hintergrundgeschichte verfügt, wie sie in einem Interview anlässlich des Summer Games Fest erklärten.



Aber auch die Umgebung wurde mit Liebe zum Detail gestaltet. So wurde bei der Gestaltung der Spielwelt auf prozedural generierten Inhalt verzichtet. Also kann man davon ausgehen, dass selbst jeder Stein, den man auf dem Boden findet, von Hand und nicht von einer Engine zufällig platziert wurde.

Darüber hinaus werden sich Night City und ihre Bewohner aufgrund von Entscheidungen des Spielers verändern. So reagieren nicht nur Bewohner der Stadt plötzlich anders auf den Spieler, sondern auch die Herrschaft der Gangs über die verschiedenen Viertel kann sich schnell ändern.



Nicht zuletzt sollen vor allem auch die zahlreichen Quests für Abwechslung sorgen. Wie der Spieler diese angeht, kann er immer wieder neu entscheiden. Hierbei wählt er nicht nur zwischen unauffälligem Schleichen oder stumpfer Gewalt, sondern auch dem hinterlistigen Hacken von Waffen und Geräten. Selbst der pazifistische Weg führt zum Ziel. Denn es soll sogar möglich sein, «Cyberpunk 2077» durchzuspielen, ohne einen einzigen Gegner töten zu müssen.

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