iPhone 13 startet mit Problemen

Dirk Jacquemien

27.9.2021

Besitzer*innen eines neuen iPhones müssen mit einigen Problemen kämpfen.
Besitzer*innen eines neuen iPhones müssen mit einigen Problemen kämpfen.
Getty Images

Das iPhone 13 ist seit Freitag erhältlich. Zum Start hat das neue Apple-Smartphone allerdings mit Kinderkrankheiten zu kämpfen.

Dirk Jacquemien

27.9.2021

Seit Freitag sind iPhone 13 (mini) und 13 Pro (Max) nun erhältlich. Doch mit den Geräten in den Händen ihrer neuen Eigentümer*innen zeigen sich auch erste Probleme. Direkt nach dem Auspacken musste bereits das erste Update installiert werden, denn ab Werk waren die iPhones mit einer veralteten Version von iOS 15 ausgestattet.

Doch auch nach diesem Update läuft nicht alles rund. Ein Problem betrifft das Entsperren mit der Apple Watch. Die Funktion wurde mit iOS 14.5 eingeführt und ermöglicht das Entsperren des iPhones auch bei getragener Maske, sofern eine Apple Watch am Handgelenk residiert — eine durchaus praktische Funktion in Corona-Zeiten.

Weiteres Update steht vor der Tür

Doch wer ein iPhone 13 besitzt, kann die Funktion nicht nutzen. Beim Versuch der Aktivierung erscheint eine Fehlermeldung, dass eine Verbindung zur Apple Watch nicht hergestellt werden könne. Selber beheben können Nutzer*innen das Problem nicht, dessen Existenz Apple inzwischen eingeräumt hat. Ein baldiges iOS-Update soll es beheben.

Ebenfalls durch ein Update behoben werden sollen Probleme mit ProMotion, Apples Bezeichnung für die 120 Hz Bildwiederholungsrate bei den neuen iPhone 13 Pro-Displays. Apps von Drittanbieter können die vollen 120 Hz nicht überall abrufen. Hierbei sei zum einen ein Fehler bei iOS und zum anderen fehlende Anleitungen für Entwickler*innen, wie sie ihre Apps anpassen müssen, ursächlich. Beides soll zeitnah behoben werden.

Reparierbarkeit eingeschränkt

Schliesslich ist auch die Reparierbarkeit des iPhones 13 im Vergleich zu seinen Vorgängern weiter eingeschränkt worden. Apple setzt seit Jahrzehnten alles daran, die eigenständige Reparatur seiner Geräte zu unterbinden. Erst letztes Jahr führte das Unternehmen nach öffentlichen Druck erweiterte Möglichkeiten für unabhängige Reparaturanbieter*innen ein, an Ersatzteile zu kommen.

Nun werden allerdings der Reparatur des iPhones weitere Steine in den Weg gelegt. Wird der Bildschirm ausgetauscht, macht das iPhone FaceID unbrauchbar, wie «Macrumors» berichtet. Ein nachvollziehbarer Grund dafür ist nicht ersichtlich, da der Bildschirm keinerlei Komponenten von FaceID enthält.