Mehr Ärger für Apple: Verkaufsverbot für iPhones jetzt auch in Deutschland

Pascal Landolt

21.12.2018

iPhone XS und XS Max bleiben in Deutschland in den Apple Stores, iPhone 7 und 8 dürfen laut einem Gerichtsbeschluss vorläufig nicht mehr verkauft werden. Grund ist ein Patentstreit.
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Der Apple-Rechtsstreit mit Qualcomm zieht erstmals iPhone-Verkaufsverbote in Europa mit sich, die «Fortnite»-Tänze sind alle nur geklaut und Krypto-Anbieter «Coinbase» plant nächstes Jahr eine aggressive Expansionsstrategie: Die Digital-News des Tages.

Chiphersteller Qualcomm setzt sich im Patentstreit mit dem iPhone-Hersteller vorläufig durch: Apple hat in Deutschland den Verkauf von einigen iPhone-Modellen gestoppt, wie curved.de berichtet. Allerdings gelte der Verkaufsstopp nur für die eigenen Geschäfte.

Während dieser Zeit würden die Smartphone-Modelle iPhone 7 und 8 nicht in den 15 Apple-Stores in Deutschland verfügbar sein, sagte ein Sprecher am Donnerstag – das Urteil sei enttäuschend. Die Modelle Xs, Xs Max und Xr würden jedoch weiterhin dort zu kaufen sein, konkretisiert Futurezone.at.

Das Gericht hatte erklärt, der Chiphersteller Qualcomm können ein Verkaufsverbot für gewisse iPhones erzwingen. Grund sei, dass ein elektrisches Bauteil in den Smartphones ein Patent von Qualcomm verletze. Beide Konzerne überziehen sich seit Jahren weltweit mit Klagen.

«Fortnite» wegen geklauter Tanz-Moves in Bedrängnis

«Fortnite» ist nach wie vor das momentan vermutlich heisseste Game auf dem Planeten. Auch bekannt wurde das Computerspiel durch seine «Emotes» – die Tanzmoves, die von tausenden Jugendlichen nachgemacht werden.



Doch genau diese «Emotes» kommen jetzt unter Druck: Viele der Pop-Ikonen, die auf diese Art parodiert werden, haben jetzt rechtliche Schritte gegen die Spieleentwickler angekündigt und fordern einen Teil an den Einnahmen, die Epic Games mit dem Verkauf dieser Moves kassiert.

Weitere Digital-News des Tages

– «Coinbase» ist für viele Nutzer, die ihr Fiat-Geld in Kryptowährungen umtauschen wollen, noch immer die erste Adresse im Internet. Die Handelsplattform möchte deshalb 2019 stark expandieren, wie aus einem Bericht von «CNBC» hervorgeht. Dazu gehöre auch, dass das Angebot auf weitere Länder ausgeweitet würde, zitiert das Blatt den Firmenchef.

Coinbase ist für viele Krypto-Enthusiasten das erste Einfallstor in die «Trading»-Welt.
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