Neues Kursfeuerwerk bei Krypto-Währungen

dj

24.11.2020 - 12:18

Vor allem die «Altcoins» konnten Kurssteigerungen verzeichnen.
Vor allem die «Altcoins» konnten Kurssteigerungen verzeichnen.
Getty Images

Krypto-Währungen steigen wieder rasant im Wert an, Snapchat kopiert TiKTok und Joe Biden hat jetzt eine *.gov-Adresse. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Krypto-Währungen konnten in den letzten Wochen dramatische Kurssteigerungen erzielen. Das Szenario erinnert ein wenig an die Krypto-Blase Ende 2017, als Bitcoin ein Allzeithoch von fast 20’000 Dollar erreichte, bevor es in den darauffolgenden Monaten dramatisch abstürzt. Mit einem aktuellen Wert von rund 19’000 Dollar pro Bitcoin ist man dieser Marke wieder sehr nah.

In den vergangenen Tagen stiegen aber vor allem die sogenannten «Altcoins», ein Sammelbegriff für alle Krypto-Währungen ausser Bitcoin. Ethereum, die zweitgrösste Krypto-Währung, legte in den vergangenen sieben Tagen um 30 Prozent zu. Ripple XRP verzeichnete sogar ein Plus von 120 Prozent und wurde damit die drittgrösste Krypto-Währung. Ein ganz aktueller Anlass für das Kursfeuerwerk ist nicht ersichtlich, generell werden steigende Staatsausgaben in der Coronakrise als eine Ursache für die Flucht in alternative Anlagemittel gesehen.

Snapchat kopiert TikTok

Nachdem Snapchat oft genug selbst plagiiert wurde, macht man sich nun auch ans Kopieren von Features. In der App gibt es jetzt neu «Spotlight», bei dem Nutzer wie bei TiKTok durch Herunterwischen auf dem Bildschirm immer neue Videos anzeigt. Um hier auch ordentlich Inhalte zu bekommen, will Snapchat bis zu einer Million Dollar pro Tag an die Ersteller der Videos auszahlen, berichtet «The Verge».

Joe Biden hat jetzt eine *.gov-Adresse

Nachdem die Trump-Regierung ihre Weigerung, die Übergabe der Staatsgeschäfte einzuleiten, aufgegeben hat, kann der gewählte Präsident Joe Biden nun auch auf Regierungsressourcen zugreifen. Dazu gehört eine Web-Adresse mit der Endung *.gov, die ausschliesslich staatlichen Stellen in den USA vorbehalten ist. Unter BuildBackBetter.gov informiert Biden über Programm und Personal seiner Regierung.

Helgoland 48 Stunden ohne Internet und Telefon

Die deutsche Nordseeinsel Helgoland war knapp 48 Stunden fast völlig von der Aussenwelt abgeschnitten. Ein Sturm hatte ein Seekabel zur Insel beschädigt. Auch der Notruf fiel dadurch aus, berichtet «Der Spiegel». Negative Auswirkungen hatte das allerdings nicht, da es auf der 1’200 Einwohner-Insel in dieser Zeit keinen Notfall gegeben hat.

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